Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
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11.10.2019

--> Seit April nehme ich nunmehr Medikamente gegen die vom Heilpraktiker festgestellten Co - Existenzen und vor allem dem Candida Pilz, dieser ist nach wie vor hartnäckig und will einfach nicht verschwinden

 

-->Die Borreliose ist zwar ausgeheilt, zumindest sind absolut keine mehr irgendwo zu finden, dennoch scheint die sogenannte "Neuroborreliose" immer noch ihr Übel zu treiben. Mein Nervensystem ist nach wie hoch sensibel und die Nervenschmerzen sind mal weniger und mal mehr präsent. Inzwischen habe ich erfahren, dass die Neuro - Borreliose  ähnlich wie die MS in Schüben verläuft. Das beruhigt mich, denn es beweist irgendwie, dass ich eben keine MS habe sondern nach wie vor an den Folgen der Borreliose laboriere.

 

--> Momentan laufe ich täglich ca. 30 Schritte, wobei der Gang insgesamt flüssiger ist und ich es inzwischen schaffe, dabei zu atmen und aufrecht zu bleiben. Im Urlaub bin ich sogar berghoch gelaufen und habe insgesamt bei unseren "Wanderungen" mehrere hundert Meter bewältigt. Allerdings hat mich dort das Adrenalin, was eine absolute Kampfdroge ist, sehr unterstützt. Merke ich doch hier zuhause, wie beschwerlich das Laufen und aufrechte Stehen und Gehen in der Realität ist. Jepp, die Realität des Alltags hat mich wieder!  

 

-->Die "Stromschläge" werden weniger, die Zuckungen kann ich besser kontrollieren, gerade in Stressmomenten  

 

-->Die Erschöpfungszustände machen mir immer noch große Sorgen, da sie weiterhin von einer Sekunde zur nächsten kommen und ich  schmerzhaft so erschöpft bin, dass ich mich nicht mehr halten kann. Dann fallen mir nach wie vor die Augen einfach zu und ich muss mich hinlegen und schlafen. Dann schmerzt mein gesamter Körper und fühlt sich an, als würde ich sterben. Dies ist insbesondere dann nervend, wenn ich glaube, ich habe noch genug Kraft und Energie für bestimmte Sachen und in der nächsten Mintue ganz plötzlich das gesamte System. Meistens schlafe ich dann zwei bis drei Stunden wie tot und danach ist wieder alles normal.

 

--> In der letzten Zeit habe ich ernährungstechnisch hin und wieder mal etwas locker gelassen und mir auch mal Nahrungsmittel gegönnt, auf die ich in den letzten Monaten komplett verzichtet habe, dennoch stehen auf meinem Ernährungsplan weiterhin Bio-  Produkte, sowohl in Obst-, Gemüse. An tierischen Produkten nehme ich nur noch Schafs- und Ziegenprodukte in Form von Milch oder Käse zu mir und manchmal gönne ich mir auch Fisch oder gutes Fleisch.

 

 

-->Bei der Physiotherapie trainiere ich 3 x in der Woche an den Fitnessgeräten mit Gewichten, insbesondere meine Rückenmuskulatur und die Beinmuskulatur versuchen wir zu aktivieren und vor allem zu stärken. Meine Physiotherapeutin versucht, mein Becken 3x in der Woche durchzubewegen, damit das Pipimachen weiterhin schön von alleine klappt

 

--> Meine Halswirbelsäule macht weiterhin immer mal wieder Probeleme, gerade wenn ich zu lange aufrecht sitze, bilden sich immer wieder Blockaden, es fällt mir dann sehr schwer, meinen Kopf zu halten. Auch hier versucht mein Physiotherapeutin 3x in der Woche vor dem Training das gezielte Lösen der Blockaden.  

 

--> Mein Körper krampft insgesamt viel weniger. Ab und zu, gerade wenn mein Körper kalt wird, fängt meine Muskulatur an zu zittern und ich fange an zu verkrampfen. Allerdings lösen sich diese Krämpfe inzwischen viel schneller und ich versteife nicht mehr komplett.

 

-->Grützenpeter wühlt nur noch gaaanz selten mit seinem Messer in meinen Beinen herum.

 

--> Große Schwierigkeiten habe ich nach wie vor mit meinen Gelenken, insbesondere die Handgelenke, die Finger und der rechte Ellenbogen schmerzen nach wie vor. Es fühlt sich an, als sind meine Hände von innen her komplett entzündet. Die Spastiken an den Fingern sind etwas zurückgegangen, nerven mich täglich aber immer noch ca. 5 - 10 mal. Ein normales Nutzen meiner Hände und Finger ist immer noch kaum möglich aber ich versuche durch feinmotorische AKtivitäten, wie z.B. Keramikmalen, Basteln oder Obst und Gemüse schnippeln meine Hände und Finger beweglich zu halten

 

--> Die Missempfindungen an den Füßen sind nach wie vor heftig und nach wie vor spüre ich an den Füßen und Unterschenkeln bis zum Knie weder Kälte noch Wärme. Berührungen kann ich aber inzwischen spüren, empfinde dies aber eher als unangenehm  

 

--> Die Übelkeit ist immer mal wieder da, aktuell habe ich aber diesen Monat erst 2x gek..Die Entzündungen in der Speiseröhre scheinen dadurch relativ gut abzuheilen, zumindest brennt es nicht  mehr, wenn ich etwas esse.   

 

--> Von der Psyche her bin ich sehr stabil, die Stimmungsschwankungen hab ich im Griff und insgesamt bin ich sehr positiv gestimmt, was das Gesundwerden angeht. Wenn ich Stimmungsschwankungen habe, dann eher von dem Diabetes

 

-> Der Haarausfall ist wieder etwas schlimmer geworden und auch kommen an den kahlen Stellen immer noch keine neuen Häärchen, Gott sei Dank ist Beanie- und Mützen - Zeit!!!  

 

 

--> Die Sehstörungen am linken Auge sind komplett weg seit der Laserung beim Augenarzt. Ab und zu habe ich nach zu großer Anstrengung kleine Blutungen am Glaskörper aber die gehen meistens nach ein paar Tagen wieder weg. Ich trage jetzt eine Gleitsichtbrille und habe damit jetzt sozusagen den Durchblick

 

FAZIT! Es sind immer noch einige Symptome auffällig und spürbar da, die leider dazu führen, dass es nach wie vor schwierig ist, alleine zurecht zu kommen. Nach wie vor benötige ich ziemlich viel Hilfe und es sieht leider momentan immer noch nicht danach aus, als könnte ich den Rolli länger als ein paar Minuten verlassen.

 

ABER!!!!!!

 

WIR geben wie immer die Hoffnung nicht auf, Im Gegenteil, wir glauben immer noch daran, dass alles wieder richtig gut wird.

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