Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
    Es sind nicht     unsere Füße,     die uns bewegen,     sondern unsere Gedanken      www.susannewitzig.com

Madeira

--> Madeira gehört zu Portugal und ist eine Insel ca. 951 südwestlich von

     Lissabon  und 736 km westlich der markkonischen Küste im

     Atlantischen Ozean. 

--> Die ca. 250 000 Bewohner der Insel heißen Madeirer, wobei 94,5 % aller

     Einwohner katholischen Glaubens sind, dennoch ist die Insel recht

     liberal wie ich finde

--> Madeira ist ca. 741 qkm groß bei einer Länge von 57 km und einer

     Breite von 22 km  

--> Die gesamte Insel hat Mittel- bis Hochgebirgscharakter, die Küste fällt

     steil ins Meer und in der Mitte ragen einige hohe Gipfel empor. Der

     höchste ist der Pico Ruivo mit 1862 m und drumherum gibt es überall

     zerklüftete Felsen

--> Madeira entstand aus mehreren vulanischen Phasen, so kommt es,

     dass man keinen richtigen Vulkan mit typischer Kegelform auf der Insel

     erkennen kann, allerdings das Gestein weist sehr deutliche Spuren von

     alter Lava auf

--> Das Wetter auf Madeira für die gesamte Insel vorauszusagen ist sehr

     schwierig, während es im Norden regnet und dunkel ist, herrschen im

     Süden gleichzeitig subtropische Temperaturen bei blauem Himmel und

     Sonnenschein vor. Wenn du fragst, wie das Wetter denn heute ist, kann

     man immer sagen, dass es schön ist aber auch, dass es nicht schön

     ist. Es ist immer die Frage, auf welchem Teil man sich auf der Insel

     befindet

--> Da es im Süden sehr trocken ist, wird in ausgeklügelten

     Bewässerungssystemen, auch Levadas genannt, das Wasser aus dem

     regenreichen Norden in den Süden zu den Plantagen und Gärten

     geführt

--> Auffällig sind die großen Flächen von Lorbeerwäldern, vor allem duftet

     es dort sehr stark nach Lorbeer und wenn man dort vorbeifährt, sollte

     man unbedingt mal aussteigen und eine Prise nehmen

 

Barrierefrei unter kommt man z.B. im Hotel Jardim Atlantico

 

www.jardim-antlantico.praceres.hotel-madeira.net

 

--> Das Hotel ist ein 4****Hotel und liegt im Süden in Praceres auf einem

     Hügel direkt oberhalb der steilen Atlantikküste, die Aussicht auf das

     Meer ist einfach grandios

--> Bis auf das Restaurant, wo es sehr eng zwischen den Tischen ist, um

      sich mit dem Rolli fortzubewegen, ohne alles von den Nebentischen zu

      reißen, ist das Hotel auf jeden Fall rollstuhltauglich. Aber mit Hilfe ist

      auch das möglich und das Personal ist sehr sehr nett und hilfsbereit

--> Service und die Belange der Hotelgäste stehen hier absolut im

      Vordergrund und man ist in jeder Situation bemüht, alles für die

      Zufriedenheit der Touristen zu tun

--> Das Essen ist sehr gut und abwechslungsreich, es ist kein Luxushotel

      aber die Zimmer sind groß genug, sauber, mit Balkon und Meerblick

      und wir haben uns sehr sehr wohl dort gefühlt und egal, was einem

      vielleicht nicht so gut an diesem Hotel gefallen mag, die Aussicht reißt

      alles wieder raus

Ponta de Sao Laurenco

--> Die Ponta de Sao Lourenco ist ein Kap und Naturschutzgebiet. Es

     befindet sich an der östlichsten Spitze Madeiras und ist für mich mit

     das impossanteste dieser Insel

--> Das Örtchen, wo sich der Parkplatz befindet nennt sich Canical

--> Dieses unfassbar schöne Fleckchen Erde ist kaum in Worte zu fassen.

     Ich finde, es ist ein absolutes Muss, dorthin zu fahren. Auch wenn es

     relativ schwierig ist, dort mit dem Rolli entlangzufahren aber zumindest

     die Vulkannadel auf der Aussichtsplattform kann man sich ansehen

     und ein Stück Richtung Osten kommt man mit Hilfe, allerdings rate ich

     ab, mit einem Rolli dort entlang zu fahren, weil es

     einfach unbefestigte und sehr schräge Wege sind. 

--> Für Wanderer geht es noch bis in den äußersten Osten zu zwei

     kleineren Inselzipfeln, aber wie gesagt für Rollifahrer ist das absolut zu

     gefährlich, es sei denn man kann etwas laufen und die absoluten

     Hindernisse zu Fuß überwinden, ich hatte Glück, dass ich zu diesem

     Zeitpunkt noch laufen konnte, allerdings ohne Stöcke und viiiiiele

     Pausen wäre es nicht gegangen. Die gesamte Strecke ist ca. 8 km lang

     und die Dauer der Wanderung ist mit 2,5 h veranschlagt, wir haben

     aufgrund meiner Behinderung 4 h benötigt

--> Die Wanderroute ansich hat einen leichten Grad, allerdings bei einer

      Gehbehinderung wird selbst diese Route mindestens eine

      Mittelschwere 

Pico Ruivo

--> Der Pico Ruivo ist der höchste Berg auf Madeira und 1862 m hoch

--> Man erreicht ihn am besten von Santana aus in ca. einer Stunde

--> Hier oben muss man unbedingt warm angezogen sein und wenn

     möglich Mütze, Schal und am besten auch Handschuhe dabei haben,

     denn ist richtig eisig kalt da oben, auch wenn unten die Sonne scheint  

     und es warm ist

--> Oben sind sehr gut ausgebaute Wege, allerdings mit Gehbehinderung

     oder gar Rollstuhl kann man sich nur auf der realativ ebenen

     Plattform  bewegen. Mit gesunden Beinen kann man die Wanderroute,

     die dort oben mit Seilen befestigt ist sehr gut begehen und die

     Aussicht muss von dort aus atemberaubend sein. Ich selbst war nicht

     dort aber meine bessere Hälfte und ie Fotos sagen glaub ich alles.

--> Aber auch dort oben zu sitzen und die Aussicht zu genießen ist toll und

     ich war gar nicht traurig, die Wanderung nicht mitmachen zu können.

Cabo Girao

--> Das Cabo Girao ist eine Steilklippe im Süden in der Nähe der Ortschaft

     Camara de Lobos

--> Sie hat eine Höhe von ca. 560 bis 589 m und es ist eine der höchsten

     Steilklippen Europa

--> Einige Km entfernt gibt es im Ort Rancho eine Seilbahn, von wo aus

     man nach oben zu einer gläsernen Plattform fahren kann   

--> Oben befindet sich ein kleines Cafe mit einer grandiosen Aussicht

--> Die Kabinen der Seilbahn sind sehr großzügig und ich würde sagen,

      hier passt sogar ein E-Rolli hinein, oben auf der Plattform ist alles

      barrierefrei. In dem Cafe könnte es etwas eng werden aber die Tische

      und Stühle sind nicht am Boden festgenagelt;-)

Porto Moniz

--> Porto Moniz ist eine kleine Stadt am nordwestlichsten Punkt der Insel

     Madeira

--> Sie ist bekannt durch ihre natürlichen vulkanischen

     Naturschwimmbäder. Gerade auf Madeira kann man nur an sehr

     wenigen Stellen baden, deshalb ist dies eine sehr beliebte Badestelle

     für die Touristen im Sommer

--> Entlang der Promenade findet man jede Menge Cafés, Restaurants,

     Lädchen, hier kann man sich mit Rollstuhl aller Arten sehr gut

     fortbewegen, die Cafes haben meistens draußen Tische und Stühle, wo

     auch genügend Platz ist 

--> Baden mit Behinderung würde ich hier allerdings nicht empfehlen, da

     es zum einen sehr schwierig ist, überhaupt in das Naturbad zu

     kommen, hier gibt es keinen Strand wie gewöhnlich sondern spitze

     Felsklippen und es geht sofort tief ins Wasser. Meiner Meinung nach

     wurde der Hubschrauberlandeplatz direkt am Hafen nicht vor umsonst

     errichtet. Die Verletztungsgefahr scheint doch nicht ganz so gering zu

     sein  

Santana

--> Santana ist ein Städtchen an der Nordküste auf der Insel und ist vor

     allem durch die blau - rot - weißen Madeira - Häuschen bekannt

--> Das sind kleine traditionelle Steinhäuschen mit einem reetgedeckten

     Dach, was fast bis zum Boden geht

--> In Santana wohnen aber keine Menschen darin sondern es sind

     teilweise Museen oder kleine Verkaufslädchen  

Funchal

--> Funchal ist die Hauptstadt von Madeira

--> Hier gibt es auch den Flughafen, der teilweise auf Stahlträgern gebaut

     ist, weil sonst die Landeanflugfläche nicht gereicht hätte

--> Die Stadt ist von Hügeln umgeben und vor dem Hafen befindet sich die

     Festung von Sao Tiago mit einem Museum 

--> Funchal ist auch die Geburtsstadt von Christiano Ronaldo und hier

     vergöttert man ihn nahezu. An manchen Häusern hängen Fahnen mit

     dem Portrait von ihm. Kein Wunder, denn er tut wirklich Großes für die

     Stadt. Nach Naturkatastrohphen, wie z.B. den verheerenden

     Waldbränden unterstützt er im außergewöhnlichen Maße finanziell die

     Stadt und Menschen beim Wiederaufbau

--> Es gibt eine Seilbahn, die hinauf zur Kathetrale und zum Botanischen

     Garten führt

--> Wer Lust auf eine Schlittenfahrt im Sommer hat, der kann sich für 30

     EUR von einheimischen Männern durch die engen Gassen hinunter

     ziehen lassen. 

--> Empfehlenswert ist die Markthalle, allerdings ist diese sehr überfüllt 

--> Funchal ist relativ barrierefrei, die Stadt ist sehr gepflegt und modern 

     und flach

--> Die Gondeln der Seilbahn sind groß genug, um einen Rollstuhl

     mitzunehmen, allerdings keine großen E-Rollstühle aber notfalls fährt

     bzw. läuft man eben nach oben, die Straßen sind asphaltiert

--> In die Kathetrale kommt man als Rollstuhlfahrer nicht, da hier sehr

     viele Stufen zu bewältigen sind

--> Funchal ist sehr touristisch und voller Menschen aber dennoch einen

     Ausflug wert, wenn man lange genug auf Madeira ist. Ich verbringe die

     Zeit ja lieber in der Natur, denn da bietet die Insel unglaublich viel. Aber

     das ist auch immer Geschmackssache. Funchal ist halt irgendwie wie

     jede touristische Großstadt, hier bekommt man all das, was es bei uns

     auch gibt. Aber wenn man in Funchai ist, sollte man lieber eher in die

     Altstadt  gehen, denn da gibt es ganz viele dieser schön bemalten

     Türen

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