Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
    Es sind nicht     unsere Füße,     die uns bewegen,     sondern unsere Gedanken      www.susannewitzig.com

Algarve

--> Die Algarve befindet sich im Süden Portugals und ist ein absoluter

      Traum, den man sich einmal im Leben gegönnt haben sollte

--> Die goldfarbenen Sandbuchten mit dem türkisfarbenen Wasser und

     den gigantischen Felsen sind kaum fassbar und immer wenn ich

     dachte, Schöner geht es nicht mehr, kamen wir an eine andere Bucht,

     wo es mich nochmal umgehauen hat und so ging das fast die

     gesamten 10 Tage lang

--> 10 Tage ist übrigens auch die Zeit, die ich für einen Urlaub an der

      Algarve empfehle, da es so viele Sachen zu sehen gibt 

--> Ca 4497 qkm ist die Algarve von der Fläche her groß

--> Im Süden ist es sehr touristisch und es gibt kaum noch diese alten

     schönen Fischerdörfchen, stattdessen stehen hier Bettenburgen und

      jede Menge Golfanlagen wurden errichtet

--> Richtung Lagos und weiter hoch zur Westküste ist es nicht so

      touristisch und der Westen ist teilweise gar nicht erschlossen. 

--> Im Westen ist die Küste sehr schroff aber gerade dort finde ich es mit

      am Schönsten, hier gibt es die höchsten Wellen und viele Strände sind

      noch unberührt, besonders im April ist es traumhaft. Zwar ist es um

      diese Jahreszeit ganz schön frisch aber es sind kaum Touristen da

      und man hat manche Strände für sich alleine

--> Die südliche Algarve ist märchenhaft, vor allem durch die an den

      Küsten herausragenden Felsen und die Felsformationen. Diese ziehen

      sich von Lagos bis hinunter zu Faro, wo auch der Flughaften ist

--> Mit der Barrierefreiheit ist das an der Algarve so eine Sache, die Städte

      und Hotels sind inzwischen auf Rollstuhlfahrer eingestellt aber man

      muss ganz klar sagen, die allerschönsten, grandiosesten Sachen, wo

      einem echt der Mund offen stehen bleibt, muss man sich erwandern

      oder erklettern oder man lässt sich mal ein kleines Stück oder Stufen

      tragen. Vieles sieht man einfach nur von unten, gerade diese

      zerklüfteten Gesteinsformationen an den Stränden

--> Natürlich sieht man von oben auch schon jede Menge und ich finde,

      auch als Rollifahrer hat man viele Möglichkeiten, an der Algarve tolle

      Natur in Form von Stränden oder Küste kennenzulernen. Dadurch dass

      es relativ flach zu einigen Stränden, gerade im Westen geht, kommt

      man auch als Rollifahrer in den Genuss. Hinzu kommt, dass der Sand

      an der Algarve vor allem im Westen nicht so tief ist. Da es dort eher

      kühler ist, ist der Boden fest und man kann ganz gut dort fahren,

      allerdings mit Aktivrolli alleine fahren wird schwierig

 

Ein Hotel kann ich leider nicht empfehlen, da unseres zwar barrierefrei war aber dennoch nicht für Rollstuhlfahrer zu empfehlen ist. Die Türen sind zu eng, die Zimmer zu verwinkelt und zu klein. Hinzu kommt der mini Speiseraum und und und...Auch war das Essen eine Katastrophe. Alles in allem war die Wahl unseres Hotels ein Griff ins Klo Aber ich weiß, dass es in Lages z.B. inzwischen mehrere Hotels gibt, wo man mit Rolli wunderbare Ferien barriefrei verleben kann.

 

Ponta da Piedade

--> Nur 2 km südlich von Lages entfernt findet man diese

     Felsklippenlandschaft mit kleinen versteckten Stränden und Buchten

--> Mit Rollstuhl kommt man leider nicht herunter, da eine elendlich lange

      Steintreppehinunter führt, dennoch kann man von oben

      aus diese gigantische Felsenformation sehr gut erkennen. Man könnte

      sich ein paar Stufen hinunter tragen lassen, um für ein hübsches Foto

      zu posen aber das war es auch schon als gehandicapter Mensch. Da

      unten kann man an engen kleinen Wegen entlang der Felsen gehen

      und klettern, jedoch ist es dort sehr nass und gefährlich, weil es sehr

       rutschig ist

--> Hier sollte man möglichst vor 10 Uhr sein, denn ab da kommen die

     Touristen in Bussen angefahren und dann sind dort unglaubliche

     Menschenmassen, mit schönen Bilder machen ist es dann vorbei

Praia da Camilo

--> Der Praia do Camilo ist ebenfalls kurz hinter Lagos gelegen und wenn

      man zuvor bei der Ponta da Pietade war und dachte, das ist gigantisch,

      dann muss ich ehrlich gestehen, dass das hier noch etwas

      gigantischer und atemberaubender ist

--> Auch hier führt eine Holztreppe nach unten. Es sind sozusagen 100

      Stufen bis zum Paradies. Aber mit Rollstuhl ist da nichts zu machen.

      Da brauchst du Jemanden, der dich hinunterträgt und ebenso den

      Rolli. Oder unten im Sand auf allen Vieren herumkrauchen, geht auch!!!

      Diese Treppe ist etwas schmal und etwas rutschig, also schön

      aufpassen!!! Unten hat man Gelegenheit, ein bissel durch den Sand zu

      fahren, allerdings nur mit Hilfe, da der Sand hier sehr weich ist. Man

      muss allerdings immer wachsam sein, weil das Wasser ganz schnell

      kommen kann. Zu Fuß kannst du schnell weglaufen aber im Rolli??? 

--> Oberhalb des Strandes gibt es ein kleines Restaurant mit einer tollen

      Chill - Lounge. Von dort hat man eine tolle Aussicht

Praia da Rocha

--> Was für ein langer Strand, er ist ca. 1,5 km lang und befindet sich in

      Portimao und liegt zwischen Portimao und Alvor

--> Dieser atemberaubende schöne Küstenabschnitt ist durch

      Meeresauswaschungen von härterem Felsgestein entstanden

--> Wenn man sich meine Bilder anschaut, mag man kaum glauben, dass

      hier die Touristen zur Ferienzeit Decke an Decke wie die Heringe

      liegen. Wir hatten den gesamten Strand für uns alleine, was sicherlich

      auch ein bisschen am Wetter lag aber genau das hat diesen Strand so

      einmalig zauberhaft für mich gemacht

--> Was das tolle ist an diesem Strand, er ist komplett barrierefrei. Ok im

     weichen Sand ist es wie immer an Sandstränden etwas beschwerlich,

     sich alleine fortzubewegen aber es gibt viele Stellen, wo der Sand fest

      ist  

--> Es gibt an einer Stelle oberhalb ein nettes Restaurant, wo man schön

     sitzen kann und einen herrlichen Ausblick auf die Festformationen am

     Strand hat.

--> Es ist ein Küstenabschnitt, wo es sein kann, dass man einige Zeit

     später kaum was wieder erkennt, hier finden immer wieder Abbrüche

     statt, so dass sich die Felsen auch verändern

Entlang der Südküste

--> Hier alle Strände entlang der Südküste einzeln aufzuzählen, würde

     absolut den Rahmen sprengen, zumal sich auch viele kleine

     Strandbuchten entlang der Küste ziehen

--> Wir sind immer mal wieder ausgestiegen und haben von den

     ausgeschildeten Aussichtsplattformen auf die Buchten, die

     Felsformationen und das Meer geschaut

--> Auf jeden Fall lohnt es sich, mal ein oder auch zwei Tage so eine Tour

     mit Auto zu machen, die Aussichtspunkte sind alle barrierefrei, wenn

     man mal etwas daneben schauen will, was sich so hinter dem ein oder

     anderen Busch oder Felsen verbirgt, sollte man das auf keinen Fall mit

     Rollstuhl oder Krücken oder Ähnliches tun. Es ist überall sehr felstig

     und manchmal auch unbefestigt. Vor allem arbeitet die Küste immer

     durch die Witterungseinflüsse

--> Die Straßen direkt neben dem Meer könnt ihr eigentlich überhaupt

     nicht verfehlen, ab und zu geht es mal ein bissel weiter ins

     Landesinnere hinein aber spätestens nach ein paar Kilometers geht es

     wieder Richtung Meer, einfach immer auf die "Praia - Schilder" achten

     und dann den Schildern nach

--> An manche Strände kommt man auch mit Rollstuhl, allerdings überall

     nur mit Hilfe, zum einen sind die meisten Straßen sehr steil und zum

     anderen gibt es hier keine abgesenkten Bordsteine. An den Stränden ist

     es im Süden sehr schwer, sich alleine im Sand fortzubewegen, da der

     Sand hier sehr weich und tief ist. An manchen Stränden sind auch sehr

     sehr viele Muscheln, die ziemlich groß sind, ich fänd es schade, wenn

     man die mit dem Rolli zerstören würde   

--> Ihr seht auf den Bildern Strände und Buchten ab Plaia da Rocha bis

     kurz vor Faro

Algar seco Carvoeiro

--> Algar Seco ist eine Felsformation in der Nähe von Carvoeiro, einer

     ehemaligen Fischerstadt 

--> Die Felsgebilde entstanden über Jahrtausende durch Wind und Wellen,

     die die Felsen aus Muschelkalk auswuschen

--> Die Felsformation hat man sehr gut zugänglich gemacht, allerdings ist

     es selbst für Menschen ohne Handicap schon schwierig, sich hier

     fortzubewegen

--> Mit Handicap ist es möglich, dort etwas herumzuklettern und zu

      kraxeln, allerdings nicht mit Rollstuhl. Es geht hoch und runter und ist

      teilweise glatt und rutschig. Wenn man als gehbehinderter Mensch

      also nicht grade einen Hulki an seiner Seite hat, der einen von A nach B

      hilft, hat man keine Chance, dieses einmalige und atemberaubende

      Abenteuer mitzuerleben

Bootstour auf dem offenen Meer

--> Also wer behauptet, ich sei total verrückt, hat nicht ganz unrecht

--> Zum Einen bei der ersten Welle die Erste, die über der Reeling hängt

     und sich die Seele aus de Leib kotzt und zum Anderen auch noch

     gehbehindert. Na prima alles nicht gerade gute Voraussetzungen, um

     mit einem kleinen Böötchen auf den offenen Atlantik

     hinauszuschippern. Aber ich hatte ja eine Sicherheitsweste an und der

     Skipper hat versprochen, besonders gut auf mich aufzupassen. Mit

     zwei Pillchen vorher ging es dann los im Hafen von Lagos. Da es April

     war, waren wir tatsächlich die Einzigen auf dem Boot und hatten eine

     Exclusivführung, die so genial und fantastisch war - wow wow wow sag

     ich nur

--> Es war ein unvergessliches Erlebnis aber das Meer tobt mächtig

     gewaltig da draußen und zwischendurch hab ich nur noch geschrien "I

     feel me we a chesus - child in the nut". Ich schwöre, genauso fühlte es

     sich an, unser Boot war echt wie eine Nussschale, die wild hoch und

     runter im Meer trieb und eigentlich bin ich ja nicht gläubig aber ich hab

     so trotzdem gebetet und DENNOCH !!!!! Wenn ihr die Möglichkeit habt,

     macht das einmal in eurem Leben, mehr Adrenalin geht nicht und es ist

     unfassbar grandios genial, mir fehlen immer noch die Worte, wenn ich

     daran denke      

Entlang der Westküste

--> Die Westküste geht hinter Lagos los und hier sind die Küsten sehr rauh

     und der Wellengang ist enorm, so findet man hier auch viele Surfer

--> Zwar gibt es an diesen Stränden nicht diese aus dem Wasser

     herausragenden Felsen oder Felsformationen, dennoch finde ich die

     Westküste atemberaubend schön

--> Wir haben z.B. die Strände Praia do Amado, Praia de Vale Figuera,

      Praia da Bordeira und viele andere besucht. Insgesamt sind wir an

      zwei Tagen die Westküste abgefahren, zum Einen sind die Strände an

      der Westküste nicht so einfach abzufahren wie im Süden, da sich die

      Straßen etwas weiter im Inneren befinden und man immer zu den

      Stränden etwas fahren muss und zum Anderen liegen viele Strände

      etwas versteckt, der Westen ist weitaus weniger ausgeschildert als der

      Süden. Hier gibt es auch keine Hotelanlagen oder touristische Zentren

-> Jeder Strand ist anders und hat seine Eigenheiten und Besonderheiten

--> Was die Barrierefreiheit angeht, so ist es fast an jedem Strand möglich,

     dort mit Rollstuhl hinzugelangen, oftmals nur in Begleitung, da z.B. der

     Strand nur durch Holzbohlen zu erreichen ist und manchmal sind die

     Wege dorthin sehr uneben, etwas felsig und steinig. Aber mit Hilfe

     bekommt man das gut hin

--> An den meisten Stränden gibt es kleine Bars und Toiletten,

     Behindertentoiletten gibt es hier nicht, da die Westküste sehr

     spartanisch mit Bebauungen eingerichtet ist aber genau das macht

     den besonderen Reiz aus, die Küsten sind naturbelassen und haben

     was Wildes, Geheimnisvolles und manchmal auch Romantisches. Der

     Sand ist an diesen Stränden oft nicht so weich sondern eher hart, da

     das Wasser immerm wieder bis zum Strand peitscht. Für Rollifahrer

     natürlich super, weil es sich so leichter fährt

--> Wie man an den Bildern erkennen kann, ist April eine wunderbare

     Reisezeit, oft waren wir die Einzigen an den lang und großen Stränden,

     allerdings ist es im April echt frisch an der Westküste

Cabo de Sao Vicente

--> Das Cabo de Sao Vicente liegt bei Sagres an der Südwestlichsten

      Spitze des europäischen Festlands

--> Verfehlen kann man dieses Ort nicht, denn Sagres mit dem Leuchtturm

      ist überall ausgeschildert, schließlich ist es einer der größten

      Touristenattraktion an der Algarve. Es fährt auch ein Bus von Lagos

      über Portimao

--> Hier endet die Algarve mit der 70 m hohen beeindruckenden Steilküste

--> Es gibt so gut wie keine Vegetation, was wohl auch mit dem Wetter zu

      tun hat. Anhand der Bilder könnt ihr erkennen, das die Stimmung

      einem Weltuntergang ähnelt

--> Das Kap ist für die Einheimischen ein heiliger Ort, weil dort der Legende

      nach der Leichnam des Heiligen Vinzen von Saragossa in einem Boot

      angetrieben und geborgen wurde

--> Oben auf dem Plateau kann man sich relativ gut mit Rollstuhl

      fortbewegen. Manchmal ist es etwas holprig, da es sehr steinig ist.

      Wenn man zu den Klippen möchte, benötigt man auf jeden Fall Hilfe,

      da es unbefestigte und sehr steinige Wege sind aber mit Hilfe kein

      Problem

--> Das Museum mit dem Leuchtturm ist für Rollifahrer nicht zu

      besichtigen, da es nicht barrierefrei und zudem sehr eng ist 

--> Ich empfehle, auf jeden Fall warme Sache und sogar Mütze und Schal

     mitzunehmen, denn das Wetter kann dort innerhalb kurzer Zeit

     komplett von schön auf Weltuntergang kippen

--> Auch wenn wir Regen und extremen Wind hatten, der Besuch am Kap

     war fantastisch und diese mystische Stimmung sollte man miterlebt

     haben. Zumal man sich hier am südwestlichsten Punkt in Europa

 

Bilderbuch Algarve

NEUES

-->Blog

-->2019

-->Novemer

-->11.11.2019

 

NEUES

-->ReiseBlog

-->Ostsee

-->Scharbeutz

NEUES

-->Zurück

-->Oktober

-->11.10.2019