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Alpenwellness Hotel St. Veit in Sexten

 

Das Gebiet in den Dolomiten habe ich als eine sehr behindertenfreundliche Region kennengelernt. Besonders in finanzieller Hinsicht versucht man, den Touristen entgegenzukommen. So dürfen schwerbehinderte Menschen mit einem Parkausweis und einem B im Schwerbhindertenausweis alle Mautstraßen zu den Sehenswürdigkeiten kostenfrei oder zumindest extrem vergünstigt nutzen. Die Mitarbeiter der Seilbahnen sind bisher überall sehr bemüht gewesen, alles möglich zu machen, auf den Berg zu kommen, auch wenn der Rolli mal nicht in die Kabine gepasst hat. Na und! Dann wird er eben auseinandergebaut, in eine extra Kabine hochgefahren und oben wieder mit Hilfe zusammengebaut.  

 

Auch sind viele Hotels inzwischen relative barrierefrei, wie z.B. das Hotel "St. Veit" in Sexten oder das Hotel "Alpenblick" in Moos. Hier sollte man vor dem Buchen allerdings das Hotel kontaktieren, um zu erfragen, ob das Zimmer groß genug ist und die Türbreite auch ausreicht. Unser Zimmer z.B. hatte einen schmalen Eingang, was aufgrund meines 40cm breiten Rollis allerdings kein Problem war. 

 

Besonders im Familienhotel St. Veit wurden wir sehr gut beraten, wenn es um Aktivitäten in den Bergen ging. Dort wurde alles versucht, uns besondere Erlebnisse zu ermöglichen. Auch ernährungstechnisch wird in diesem Hotel besondere Wünsche, wie z.b. glutenfreier oder veganer Ernährung nachgegangen. Das Essen ist sehr ausgewogen und wird aus der umliegenden Region bezogen. Für alle Menschen, die sich aus krankheitstechnischen Gründen oder aus Überzeugung heraus ernähren müssen, optimal. Auch wird in diesem Hotel gänzlich auf Plastik verzichtet und sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.  

Dolomiten 30.09. bis 09.10.2019

Wanderung zum Stiergarten

 

--> An der Talstation Henn - Stoll kurz hinter Moos

      mit der Seilbahn 3 Zinnen hinauf zum Gipfel

--> Wanderroute 133 hinunter bis zur Klambach Alm

--> dann scharf rechts ab auf Route 13 weiter

     hinunter zurück bis nach Moos

 

Die Wanderroute hat einen mittelschweren Grad bei 14,6 km. Höhenmeter nach oben beträgt 140m und nach unten 790 m. Veranschlagt wird diese Route zeitmäßig mit ca. 3,5 h. An der Alpe - Nemes - Hütte kann man einkehren, um vielleicht Hunger und Durst zu stillen. Draußen gibt es verschiedene frei laufende Tiere, wie Pferde, Esel und Schafe. Die Strecke ist mit mit einem E - Rolli sehr gut alleine zu bewältigen, wenn man mit einem Aktiv - Rolli unterwegs ist, braucht man auf jeden Fall Jemanden, der einen unterstützt. Auch wenn es bergab geht, die Wege sind sehr schottrig und mitunter begegnen einem auch mal große Steine. Das führt dazu, dass die Strecke manchmal rutschig ist und die Räder durchdrehen. Hierbei muss man in aller erster Linie bedenken, dass die Abhänge sehr steil sind und es mitunter sehr weit nach unten geht. Als kleinen Tipp empfehle ich im Herbst, einen kleinen Abstecher in den Nadelwald zu machen, denn viele Fliegenpilze bieten sich für ein schönes Foto an. 

Wanderung Olperls Bergwelt am Helm (Monte Elmo)

--> An der Talstation Monte Elmo bzw. Helm in Sexten mit der Seilbahn

     hinauf zum Gipfel in 2050 m Höhe

--> Wanderroute Olperls Bergwelt von 1,5  km, Höhenunterschied 80 m

--> Gehzeit ist mit ca. 1 h veranschlagt

Die Wanderung rund um das Panorama des Monte Elmo gehört zur Kategorie der leichten Strecken. An Höhenmetern sind ca. 80 m zu bewältigen. Die Anstiege sind nicht steil aber teilweise etwas länger. Der Boden ist schottrig und für einen E - Rolli ohne Probleme zu bewältigen. Mit einem Aktivrollstuhl benötigt man auf jeden Fall Hilfe bei den Anstiegen, da die Wege sehr schmal sind und uneben. Auch hinunter benötigt man ab und zu Hilfe, wenn man sich mit dem Rolli in den Regenrinnen oder etwas größeren Steinen verfängt. Dieser Wander - Rundweg ist von der Aussicht her unglaublich beeindruckend, weil man durch die Höhe von ca. 2100 m eine weite Sicht auf die umliegenden Berge hat. Unterwegs sind Barfußpfade eingerichtet und kleine Stationen für Kinder zum Spielen und Entdecken.

Rundweg 3 Zinnen

---> Ausgangspunkt zu den 3 Zinnen ist Toblach, von dort aus fährt

      entweder ein Bus oder man fährt mit eigenem PKW, Rad über das

      Hölensteintal, dem Misuri - See bis zur Hütte Refugio Auronzo, pro

      Person zahlt man EUR 30,00 oder mit eigenem PKW über  die

      Mautstraße, hier zahlt man eine sogenannte Maut pro PKW von

      EUR 30,00

--> Die Mautstraße ist nur von Juni bis Oktober befahrbar

-->  Schwerbehinderte Menschen mit einem Parkausweis zahlen keine

      Mautgebühr

--> Auf der Mautstraße fährt man hinauf bis zur Hütte Refugio Auronzo,

     dort sind ausreichend Parkplätze vorhanden

--> Parkplätze für Behinderte sind zwei direkt vor der Hütte vorhanden

--> Die 3 Zinnen befinden sich in 2454 m

--> Wanderroute beträgt 6,9 km und wir zeitmäßig mit ca. 4 h veranschlagt

 

Fahrt zum Sonnenaufgang

 

--> Die Schranke ist morgens zu Sonnenaufgangszeiten natürlich nicht

     geöffnet, einfach den Knopf am Automaten drücken und Ticket

     entnehmen, die Schranke öffnet sich danach

--> Dann ist alles wie immer

--> MEIN TIPP!!! Bis zum oberen Parkplatz fahren und Auto abstellen, von

     dort aus ist die Sicht am Besten

--> Nicht nur geradeaus zum Sonnenaufgang schauen sondern auch

     hinter euch, denn wenn es gut läuft, werden die Berge angestrahlt und

     ihr seht das berühmte Alpenglühen so wie wir heute

--> Wenn ihr das Gebiet um die 3 Zinnen wieder verlasst, müsste die Pforte

      eigentlich besetzt sein und entsprechend des gezogenen Tickets muss

     die Maut (s.oben) gezahlt werden, Behinderte mit einem Ausweis

     nutzen zu allen Tages- Nacht- und sonstigen Zeiten alles mautfrei

 

Die Wanderung rund um die 3 Zinnen ist eine sehr leichte Strecke, da sie sehr flach und eben ist. Der Schotterweg ist an manchen Stellen extrem steinig, so dass man diesen mit einem Akivrollstuhl schwer alleine bewältigen kann, da die Abhänge doch recht steil sind. Zudem befinden sich teilweise richtige Menschenmassen auf dem Weg und der ein oder andere Tourist ist mehr mit Fotografieren und Staunen beschäftigt, als auf einen Rollstuhl zu achten oder Rücksicht zu nehmen. Mit E - Rolli dürfte der Rundweg problemlos zu bewältigen sein, da dieser ja sofort stehen bleibt, sobald man den Finger vom Joystick nimmt. Der Aktivrolli kann bei der Unebenheit des Bodens schnell kippen. Im Herbst empfehle ich, unbedingt eine warme Jacke, Mütze und Schal einzupacken, denn dort oben weht ein eisiger Wind. 

Wanderung im Fischleintal zur Talschlusshütte

--> Von Sexten nach Moos über die Fischleintalstraße bis zum letzten

      Parkplatz Fischleinbodenhütte, Parkgebühren werden nach Std.

      berechnet

--> Die Strecke umfasst 4,5 km auf ebener Strecke, der Boden ist

      schottrig und nach ca. 1 km erfolgt eine Gabelung, wo der Weg links

      für Fußgänger und der Weg rechts für Radfahrer geteilt wird

--> Zeitmäßig wird diese Strecke mit 45 Min. angegeben

--> Rollstuhlfahrer mit einem E-Rolli können wunderbar alleine auf dem

      Fußgängerweg fahren, mit einem Aktivrollstuhl empfehle ich, den

      rechten Radweg zu nutzen, da auf diesem nicht so viele große Steine

      liegen

 

Die Wanderung durch das Fischleintal finde ich ist ein absolutes Muss, denn die wunderbare Landschaft, hauptsächlich durch Lärchen geprägt ist von riesigen Bergen umgeben. Zudem ist die Strecke eine sehr leichte Wanderung, denn es geht immer eben bis zur Talschlusshütte. Selbst als Aktivrollifahrer kann man die Strecke ohne fremde Hilfe bewältigen, allerdings nur auf dem Radweg. Auf dem Fußweg liegen oft größere Steine, wo man sich schnell mit dem Rolli verfängt und hängen bleibt. In der Talschlusshütte kann man gemütlich einkehren und entweder draußen oder drinnen etwas trinken oder essen. DIe Speisen und Getränke sind preislich absolut in Ordnung und von sehr hohere Qualität.  

Rotwand

--> Aus Sexten kommend über Moos Richtung Fischleintal

--> Abparken direkt am Parkplatz Rotwand

--> Mit der Seilbahn hinauf, pro Person EUR 20,00, Schwerbehinderte mit

     einem B im Auweise zahlen nichts und die Begleitperson EUR 14,00 hin

     und zurück

--> Wichtig ist zu erwähnen, dass man mit E-Rolli nicht mit der Seilbahn

     fahren kann, da die Türbreite lediglich 58 cm beträgt. Selbst ein

     Aktivrolli mit 40 cm Breite muss zuvor auseinandergebaut werden. Wir

     haben die Räder abmontiert und den Korpus des Rollis auf den Sitz

     gestellt. Hierbei muss man sicherlich schauen, ob es nass draußen ist,

     weil man sich sonst die Sachen schmutzig macht

--> Oben am Gipfel gehen verschiedene Wanderungen los, jedoch für

     Rollifahrer und Gehbehinderte ist es sehr schwer sich dort oben zu

     bewegen. Die Abhänge sind sehr steil und die Neigung beträgt mitunter

     ca. 15 %. 

Mit der Seilbahn hinauf zur Rotwand zu fahren, ist auf jeden Fall ein Erlebnis, da die Aussicht auf die umliegenden Berge fantastisch ist. Mit EUR 20,00 pro Person finde ich das Abenteuer recht teuer, zumindest wenn man nur dort hoch fährt, um die Aussicht zu genießen. Die vielen verschiedenen Wanderungen sind das Geld aber bestimmt auf jeden Fall wert und Rollstuhlfahrer zahlen ohnehin nichts und die Begleitperson nur EUR 14,00. Dort oben gibt es verschiedene Lokale, wo man gemüglich drinnen oder draußen etwas essen und trinken kann. Die Preise sind recht moderat und für die Kulisse durchaus angemessen. 

Passo di Giau

--> Von Cortina dÁmpezzo aus führt er südöstlich des niedrigeren Pass

      Falzarego in das Tal von Buchenstein. 

--> 2236 m hoch gelegen

--> Mehrere Wandermöglichkeiten vorhanden, jedoch durchschnittliche

      Steigung 9,4 % bis 14 %

--> Festes Schuhwerk und Wanderstöcke sind dringendst zu empfehlen

--> Für Rollstuhlfahrer sind die Wanderstrecken nicht geeignet, da das

      Gefälle einfach zu hoch ist und das Gebiet zudem sehr bewaldet ist

--> Auf der Passhöhe gibt es ein Restaurant und einige befestigte Wege,

      die man mit dem Rollstuhl auch erreichen kann

Wenn man in der Region Sexten / 3 Zinnen untergebracht ist, lohnt sich auf jeden Fall die Fahrt zum Passo di Giau in 2.236 m Höhe. Man fährt über Toblach Richtung Cortina d´Ampezzo ca. 30 km und von dort aus weiter über serpentinenartige Straßen hinauf bis zum Passo Giau. Dort oben gibt es nach allen Seiten tolle Panormablicke und zahlreiche Wanderrouten laden zum Erkunden der umgebenden Natur ein. Leider ist es für Rollstuhlfahrer ungeeignet, die Wanderwege entlangzufahren, da das Gefälle sehr steil und hoch ist. Aber auf der Anhöhe selbst sind gute Wege, wo man zumindest oben alles anschauen und die Aussicht genießen kann. Besonders die Aussicht auf die Bergmassive auf der Seite Richtung Cortina d ´Ampezzo sind unglaublich faszinierend. Im Winter kann es durchaus möglich sein, dass der Pass bei extremen Schneefällen gesperrt ist. In der Nähe zu diesem Pass befindet sich noch der Pass Falzarego. in 2.100 m Höhe. Dort gibt es auch die Seilbahn Lagazuoi mit der man bis auf 2.800 m hoch fahren kann. Leider war es dieses Jahr zu neblig, um hochzufahren. Deshalb gibt es auch keine Bilderchen. Aber lohnen tut sich natürlich auch dieser Pass mit seiner tollen Aussicht. Wenn man vom Pass Falzarego noch ein bissel weiter fährt, gelangt man zu einem Freilichtmuseum des ersten Weltkrieges.  

Wanderung zur Dreischusterhütte im Innerfeldtal

--> Von Innichen aus mit dem Auto bis zum Innerfeldtal fahren, dort

     befindet sich ein großer Parkplatz mit kostenfreien Parkmöglichkeiten

--> Entweder wandert man von dort aus zur Dreischusterhütte oder man

     fährt mit dem Bus bis zum Antoniusstein und wandert das letzte Stück

     hinauf

--> Dreischusterhütte befindet sich in 1.626 m Höhe

--> Länge der Strecke 6 km, hinzu NUR bergauf

--> Veranschlagte Laufzeit ist mit 1,5 h angegeben, das halte ich jedoch

     für "normale" Wanderer sehr sehr sportlich und kaum zu schaffen. Mit

     Aktivrolli benötigt man ca. 3 h und man muss als Rollifahrer aktiv

     mitschieben und benötigt Jemanden an seiner Seite, der einigermaßen

    fit und ausdauernd ist

--> Zur Dreischusterhütte kann man entweder den Wanderweg Nr. 15

     laufen, welcher fast durchgängig betoniert ist oder entlang der

    daneben führenden Wanderwege durch Wald und Wiesen

--> Mit dem E - Rollstuhl kann man selbstständig und ohne Probleme bis

     zur Dreischusterhütte fahren, jedoch sollte man genug Akkuleistung

     haben, denn es geht permanent bergauf und das Gefälle ist doch

    manchmal ganz schön groß mit ca. 8 %

--> Mit Aktivrolli ist es absolut nicht möglich, alleine die Strecke zu

     bewältigen. Weder hinauf noch hinunter, weil das Gefälle zu extrem ist

     und zudem zwei Teilstücke mit Schotterwegen dazwischen liegen.

    Hinunter ist es zwar möglich, alleine mit dem Rolli zu fahren, allerdings

    benötigt man Techniken, wie das Serpentinenfahren und man braucht

    rutschfeste Handschuhe, gute Bremsen und voll aufgepumpte Reifen.

    Ansonsten wird es wirklich gefährlich 

--> Die Wanderroute wird als sehr leicht eingestuft, mein persönliches

     Empfinden ist, dass man auf jeden Fall viel Ausdauer und Beinkraft

     benötigt, da sich die Strecke unglaublich in die Länge zieht 

Die Wanderroute zur Dreischusterhütte ist mit Abstand das Anstrengendste, was wir bisher mit Rolli erlebt haben. Es ist eine wunderschöne naturbelassene Landschaft und es lohnt sich wirklich, diese Strapazen auf sich zu nehmen. Jedoch ist auf keinen Fall so leicht und einfach zu bewältigen, wie es überall im Internet beworben und beschrieben wird. Bereits aufgrund des enormen Gefälles beim Aufstieg bleibt kein Meter zum Verschnaufen. Es geht hinzu immer bergauf und selbst wenn man mal Pause macht, der Rolli muss trotzdem gehalten werden. Nur Bremse anziehen reicht oft nicht. Man kann natülich auch mit dem Bus bis zum Antionusstein fahren und die letzten ca. 2 km zu Fuß wandern aber dann verpasst man einfach die unglaublich fantastische  Aussicht auf die Berge und ich finde immer, die schönsten Dinge muss man sich erarbeiten. Wenn man dann oben bei der Dreischusterhütte ankommt, ist es ein unglaubliches Gefühl. Allein die Umgebung der hohen Berge und dass die Anstrengung gemeistert und geschafft ist, verursachen ein riesiges Glücksgefühl. In der Dreischusterhütte kann man draußen oder drinnen etwas trinken und kleine Snacks essen. Die Preise sind völlig in Ordnung und angemessen. 

Wanderung rund um den Pragser Wildsee

--> Legt südlich des Hochpustertals zwischen Bruneck und Toblach in den

     Pragser Dolomiten, er ist Teil des Naturparks Fanes-Sennes-Prags

--> Ausreichend gebührenpflichtige Parkplätze sind direkt vor dem Pragser

     Wildsee vorhanden, Behinderte Menschen mit Ausweis parken

     kostenlos

--> Nur zwischen 11.09. und 09.07. bis zum Parkplatz befahrbar,

     ansonsten von 10.00 Uhr bis 15 Uhr ist die Straße gesperrt, es fährt

     aber ein Shuttlebus, Behinderte Menschen mit Parkausweis dürfen

     aber immer die Straße befahren 

--> Die Wanderung rund um den See beginnt am Gasthaus Pragser

     Wildsee

--> befindet sich in 1494 Meter Höhe

--> hat eine Fläche von 31 ha und ein Volumen von 8,215 Kubikmeter

--> Rundwanderweg um See ist mit einer Zeit von ca. 1,5 Stunden

     veranschlagt

--> Höhenmeter sind ca. 93 m

--> Rundweg ist weder mit E - Rolli noch mit Aktivrolli komplett zu

     bewältigen

--> am Eingang des Sees von links aus gesehen kann man bis ca. zur

     gegenüberliegenden Seite fahren, allerdings nicht ohne Hilfe, da es

    zum Einen steil bergauf geht und zum Anderen sehr viele Wurzeln es

    unmöglich machen, sich allein fortzubewegen

--> in der Mitte der Wanderung führt der Weg zudem ausschließlich über

     Treppen weiter

--> man kann dann zurück und vom Eingang aus gesehen nach rechts bis

     zu den Stufen fahren, allerdings ist ein Fahren mit Rolli auch hier

    schwierig, da die Anstiege teilweise extrem steil sind, mit E-Rolli dürfte

    es noch am ehesten alleine möglich sein, mit Aktivrolli benötigt man auf

    jeden Fall Hilfe durch einen starken Anschieber 

--> Hunde sind erlaubt, jedoch nur mit Leine

--> Am Eingang des Sees befindet sich ein kleines Restaurant auf einem

     Pfahlbau mit einem Bootsverleih, hier kann man alte Holzboote

     ausleihen

Der Pragser Wildsee wird als die Perle der Dolomitenseen beschrieben. In der Tat ist der See sehr sehr schön, allerdings verliert er meiner Meinung nach durch den extremen Massentourismus etwas an Scharm. Die doch recht schmalen Wanderwege sind teilweise sehr voll und auch die vielen Möglichkeiten zum Verweilen an den Ufern des Sees laden nicht unbedingt dazu ein, weil immer viele Menschen an allen Stellen sind. Möglicher Weise ist dies in den frühesten Morgenstunden oder spät abends anders. Leider ist der See nicht komplett für Menschen mit Handicap zu umrunden. Weder mit dem  E - Rolli oder einem Aktivrollstuhl, da die Wege zum Einen sehr schmal sind und überall Wurzeln herausragen. Auch für Menschen mit einer leichten Gehbehinderung erscheint mir der Weg ungeeignet. Die Höhenmeter sind zwar mit insgesamt 93 m angegeben, jedoch ist das Gefälle an einigen Stellen extrem. Festes Schuhwerk und Wanderstöcke sind meiner Meinung nach unbedingt zu empfehlen, gerade wenn man Schwierigkeiten beim Laufen hat. In der Mitte der Wanderstrecke führen nur noch Stufen weiter, so dass hier spätestens für Rollifahrer Schluss ist. Man kann dann aber wieder zurückfahren und vom Ausgangspunkt aus nach rechts fahren. Gerade hier bietet der See tolle Aussichtsmöglichkeite, z.B. das Durchschimmern der smaragdgrünen Farbe durch die Bäume. Unten im Tal am Ufer sind viele Steinburgen durch Touristen aufgebaut, die sich lohnen, anzusehen, denn mitunter stehen dort richtige Kunstwerke. Die Straße am Schmieden, die zum See führt ist nur vom 11.09. bis zum 09.07.2019 durchgängig befahrbar. Vom 10.07. bis 10.09. ist ein Shuttlebus eingerichtet, der die Touristen zum See bringt. Behinderte mit Parkausweis dürfen jedoch immer bis zum See fahren, für diese gilt die Sperre nicht. Insgesamt finde ich, sollte man den Pragser Wildsee unbedingt gesehen zu haben, denn die Natur rund um den See ist sehr beeindruckend, vor allem mit den hohen Bergen im Hintergrund.

Wanderung zur Plätzwiese

--> Zu erreichen von Prags aus im Norden oder eine nicht öffentliche

     Straße Straße von Schluderbach im Süden 

--> Die Platzwiese ist ein Hochplateau in den Pragser Dolomiten

--> Nach einer Tour zum Pragser Wildsee sehr zu empfehlen, da es auf

     dem Weg liegt zwischen Bruneck und Toblach

--> Mit dem Auto fährt man über eine Alpenpassstraße, wo man eine Maut

     pro PKW zahlen muss, die Höhe der Maut beträgt EUR 8,00, Behinderte

     Menschen mit Parkausweis zahlen EUR 3,00

--> Man kann auch das Auto unten am Parkplatz abstellen und mit dem

     Shuttlebus bis nach oben fahren, die Busse sind zudem rollitauglich 

--> Mit dem Auto bis oben zum Parkplatz fahren und dann Auto kostenfrei

     abparken

--> Das Plateau befindet sich in 2000 m Höhe

--> Die Straße ist auch im Winter befahrbar

--> Die Wanderung zum Heimkehrerkreuz auf den 2.307 m hohen

     Strudelkopf ist relativ leicht zu bewältigen. Mit E - Rolli kann man sich

     während der gesamten Wandern frei und gut bewegen, mit Aktivrolli

     wird es manchmal etwas schwierig, gerade wenn es nach oben geht

     und das Gefälle zu steil wird aber von der Bodenbeschaffenheit ist es

     sehr eben  

--> Es gibt mehrere Hütten, wo man einkehren kann und im Hotel Hohe

     Gaisl, die Dürrensteinhütte und der Berggasthof kann man sogar

     übernachten, auch hier sind die Preise für Speise und Getränke absolut

     ok und angemessen

--> Im Herbst sollte man sich etwas dicker anziehen und Mütze und Schal

     dabei haben, da es sehr windig ist dort oben 

 

Die Plätzwiese ist mit eines der schönsten Naturlandschaften, die es rund um die Dolomiten gibt. Vor allem als Rollstuhlfahrer bietet es die Möglichkeit, selbst mit einem Aktivrollstuhl relativ alleine ohne viel Hilfe zurecht zu kommen. Die Wege sind eben und ohne größeres Gefälle bis auf ganz wenige Ausnahmen. Die Aussicht von ganz oben am Strudelkopf ist gigantisch mit dem Blick auf die 3 Zinnen, der Tofana und des Monte Christallo. Auch ist die Plätzwiese nicht so überlaufen von vielen Menschen und es ist sehr ruhig. Für mich ist dieser Ausflugsort ein absolutes Muss, wenn man in den Dolomiten ist. Es bietet sich hier an, diesen Ausflug mit einer Wanderung um den Pragser Wildsee zu verbinden, da sich die Plätzwiese in unmittelbarer Nähe befindet.

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