Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
    Es sind nicht     unsere Füße,     die uns bewegen,     sondern unsere Gedanken      www.susannewitzig.com

Lanzarote

--> Lanzarote ist die nordöstlichste der kanarischen Inseln und liegt ca.

     140 Km westlich der marokkanischen Küste und ca. 1000 km vom

     spanischen Festland entfernt

-->Hauptverkehrsanbindung ist der Flughafen Arrecife

--> Die gesamte Insel wurde 1993 vollständig zum Biospährenreservat

     anerkannt und das völlig zurecht

--> Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt  58 km und die Ost-West-

     Ausdehnung 34 km, die Insel kann man also beispielsweise in einem

     10-tägigem Urlaub mit Auto sehr gut erkunden

--> Bereits am Flughafen merkt man als Rollstuhlfahrer, dass man sehr

     um Menschen mit Handicap bemüht ist, die Organisation, was das

     Abholen direkt vom Flugzeug sowie die Betreuung bis zum Shuttle-Bus

     angeht, ist super, auch ist alles behindertengerecht und man kommt

     sowohl mit Aktivrolli als auch E-Rolli wunderbar alleine zurecht im und

     rund ums Flughafengelände

--> Lanzarote verfügt über 213 km Küste, wobei es grade mal 10 km

     Sandstrände und 16,5 km Kiesstrände gibt, der Rest ist Felsküste

--> Für Rollstuhlfahrer ist das Baden im Meer auf Lanzarote nahezu

     unmöglich, zum einen gibt es kaum Möglichkeiten, mit dem Rollstuhl

     direkt zum Meer zu fahren und zum anderen tobt das Meer extrem,

     gerade in den Herbst und Wintermonaten. Selbst als Mensch ohne

     Handicap sollte man gut schwimmen können und relativ furchtlos sein.

     Die Wellen auf Lanzarote habe ich als unglaublich hoch kennengelernt

--> Die Sehenswürdigkeiten sind nicht alle barrierefrei aber die schönsten

     Naturgebiete kann man mit Hilfe erreichen, vielleicht nicht immer im

     Rollstuhl, gerade an den felsigen Küsten bräuchte man schon

     Jemanden, der einen auf Händen trägt und auf das Vulkangestein

     setzt, um das tobende Meer mit dem Glitzern der Sonne zu

     beobachten   

--> Es gibt auf der Insel in vielen Hotels den Service, Rollstühle oder

     andere Hilfsmittel für die Zeit des Urlaubs auszuleihen, man muss hier

     nur an der Rezeption Bescheid geben, dort wird alles organisiert. Das

     liegt daran, dass es einige Deutsche gibt, die es sich zur Aufgabe

     gemacht haben, gehandicaten Menschen zu helfen, gerade auch bei

     medizinischen Problemen sind sie kostenfreie Übersetzer und

     Begleiter, beispielsweise im Krankenhaus etc. Wir hätten auch niemals

     gedacht, dass wir sowas mal brauchen aber es ist GOLD wert!!!!    

 

Barrierefrei unter kommt man im

 

hotelcostacalero.com

 

--> Als Mensch  mit Handicap - egal welcher Art, ist man in diesem Hotel

     komplett richtig, die Zimmer sind groß genug für Rollstühle, allerdings

     sollte man bei der Buchung vorher Bescheid geben, damit man auch

     ein entsprechen großes Zimmer zur Verfügung gestellt bekommt

--> Sowohl innerhalb der Ferienanlage als auch im Außenbereich kann

     man sich als Rollstuhlfahrer selbständig fortbewegen

--> Dieses Hotel steht für hohes Engagement wenn es daraum geht,

     Lösungen zu finden. Geht nicht, gibts nicht! Bei medizinischen

     Problemen redet man dort nicht sondern handelt sofort

--> Es ist das beste barrierefreie Hotel, was wir bisher hatten, weil hier

     der Service und das Angebot, was Speisen, Freizeitaktivitäten...angeht

--> Es gibt mehrere Poolbereiche auch für Babys und Kleinkinder

--> Für Kinder gibt es sehr viele Angebote mit eigenem

     Abenteuerspielplatz

--> Auch für gesunde Menschen und vor allem Triathleten bietet das Hotel

     optimale Bedingungen, so kann man hier jede Menge Sportler morgens

     ihre kilometerlangen Bahnen im Schwimmerbecken ziehen sehen oder

     zusehen, wie sie im großen Fitnessraum die Gewichte stemmen

--> Im Untergeschoss gibt es einen Rennradverleih, der besonders auf

    Triathleten spezialisiert ist    

--> Und!!! Noch nie habe ich so gut gegessen wie in diesem Hotel!!!  

--> Ca. 200 m vom Hotel entfernt gibt es eine Bushaltestelle, von wo aus

     man eigentlich überall hinkommt, auch mit dem Rollstuhl kann man mit

     dem Bus fahren  

 

Timanfaya Nationalpark

--> WOW WOW WOW!!!! Dieser Nationalpark ist Faszination pur, es geht

     vom Parkplatz mit einem Bus, der extra zwei Plätze für Rollstuhlfahrer

     bereit hält durch den Park. Über Kopfhörer kann man die ganze

     Geschichte über Entstehung etc. erfahren

--> Am Parkplatz sollte man sofort beim Einweisenden darauf hinweisen,

     dass man gehandicaped ist, dann darf man nämlich direkt oben

     einparken

--> Wenn man abgeparkt hat, kann man direkt zu einer kleinen

     Showeinlage vor dem Informationsgebäude , ich wurde sofort mit

     meinem Rolli in die vorsterste Reihe von einem Mitarbeiter geschoben.

     So schnell konnte Schatzi gar nicht guggen, wie ich dort stand. Wenn

     Menschen sich vor mich stellen wollten, griff sofort der Mitarbeiter ein

     und machte das Blickfeld für mich frei. Mir kamen echt fast die

     Tränen vor Rührung, so kümmert man sich nicht überall um

     Rollstuhlfahrer

--> In den Bus geht es über eine Rampe nach oben und  der Rolli wird mit

     Gurten festgeschnallt

--> Die Fahrt durch die 51 qkm grandiosen und atemberaubenden

     Feuerberge kostet pro Person € 25 und für Behinderte mit B im

     Ausweis nichts

--> Es gibt auch geführte Touren zu Fuß, alleine darf man sich im

     Nationpark nicht bewegen

 

Ich finde diese Tour ist ein absolutes Muss !!!!

Playa de Papagayo

--> Der Playa de Papagayo besteht aus mehreren Naturstandstränden auf

     Lanzarote. Als Rollstuhlfahrer hat man allerdings keine Chance, in  

     diese Bucht zu Bucht zu kommen, da es steil bergab geht und der Sand

     einfach zu weich und tief ist, vielleicht kommt man noch hinunter aber

     definitiv nicht mehr hinauf

--> Wenn ich laufen könnte, würde ich aber auf jeden Fall diese Strände

     entlanglaufen, denn allein die Farben sind beeindruckend schön

--> Wenn die Sicht klar ist, kann man hier bis nach Fuerteventura blicken

--> Der Strand bestehz aus hellem Sand und das Wasser ist glasklar und

      türkisfarben

--> Oberhalb gibt es ein kleines Restaurant mit tollem Ausblick, wo man

      gemütlich verweilen kann

Antigua Rofera

--> Die Gesteinsformationen von ich glaub "Rofera" fand ich persönlich

     gigantisch und sehr beeindruckend

--> Leider weiß ich überhaupt nicht mehr, wie wir dorthin gekommen sind,

     irgendwie sind wir zufällig dort gelandet, wenn man aber mal im Hotel

     danach fragt, wird einem Jeder sagen, wie man dorthin kommt und

     sooo groß ist Lanzarote auch gar nicht

--> Auf jeden Fall kann man dort mit Rollstuhl hin, das Auto parkt man

     irgendwo dort ab, es zwar etwas geröllig aber dennoch kein Problem

     sich auch selbständig fortzubewegen 

--> Direkt an der Strecke dorthin sind wir noch an roten

     Mohnblumenfeldern vorbeigekommen, selbst diese sind schon der

     absolute Hammer   

Caleta de Famara

--> Caleta de Famara liegt am westlichsten Ende der Sandwüste von El

     Jableim Nordosten etwas südlich von La Santa, einer sehr weitläufigen

     wunderschönen Bucht, man kommt über die Hauptstraße von Teguise

     in dieses Gebiet, allerdings wenn man abfährt, ist es nur noch sandig

     aber mit Auto überhaupt kein Problem

--> Diese trockene sandige Ebene schließt sich direkt an den ca. 5 km

     langen weißen Sandstrand nördlich von dem Dorf Caleta de Farmara

--> Hier ist es sehr windig und man findet sehr viele Surfer 

--> Nördlich der Ebene erhebt sich der höchste Berg Risco de Famara mit

     ca. 671 m 

--> Mit Rollstuhl ist es nicht ganz so einfach, durch den weichen Sand zu

     kommen aber mit Hilfe geht es, unten am Strand ist der Sand sogar

     teilweise fester, so dass man ganz gut mit Rolli vorankommt

Mirador del Rio

--> Das Mirador del Rio ist ein architektoinsch reizvoller Aussichtspunkt

     im äußersten Nordn der Insel, es wurde 1970 fertiggestellt und galt zur

     damaligen Zeit als eines der modernen bedeutendsten Bauwerke der

     Welt, es wurde von Cesar Manrique entworfen und ist in einem Felsen

     integriert

--> Es befindet sich in 475 m Höhe und alles ist rund, selbst die Treppen

     und der Parkplatz

--> Es ist dort nicht ganz barrierefrei, man kommt zwar mit Rolli hinein

     aber die Plattform oben ist mit Rollstuhl nicht zu erreichen, da sie

     über Treppen hinauf führt, im Cafe befinden sich allerdings riesige

     Panormascheiben, so dass man von dort aus einen tollen Ausblick hat

--> Wenn man etwas laufen kann, ist es klar von Vorteil, draußen befinden

      sich mehrere Sitzgelegenheiten

--> Von oben hat man einen weitreichenden Blick über die Felsklippen über

     die ca. 2 km breite Meerenge Rio 

--> Ich empfehle, die Aussichtsplattform nur bei klarer Sicht zu besuchen,

     dann hat man auch als Rollifahrer was davon, denn zumindest die

     Panoramascheiben scheinen regelmäßig geputzt zu werden

Lago Verde

--> Der Lago Verde, auch grüner See genannt befindet sich im Südwesten

     südlich des Fischerdorfes El golfo, sichelförmig liegt die Lagune im

     Boden eines teilweise im Meer versunkenen Volkankraters

--> Seine leuchtende Farbe hat der See dem Einfluss der Alge Ruppi

     Maritima zu verdanken, da das Meer hier besonders salzhaltig ist,

     bietet sie den optimalen Nährboden dieser Alge

--> Unterirdisch ist diese kleine Lagune nämlich mit dem salzhaltigen

     Meer verbunden

--> Ausreichend Parkplätze sind vorhanden und man kommt mit dem Auto

     über die Strecke Timanfaya über lange Lavafelder hierhin 

--> Da der See einen Großteil seiner Fläche bereits eingebüßt hat, hat man

     ihn nunmehr unter Naturschutz gestellt und alles mit Seilen so

     abgesperrt, dass keiner dieses Gelände betritt

--> Mit Rolli kommt man gut vom Parkplatz zu der Stelle, von wo aus man

     einen sehr guten Blick hat, allerdings bis zur Spitze vorfahren geht

     leider nicht aber man sieht auch so sehr gut und bei klarer Sicht sehr

     weit

--> Bei Sonneneinstrahlung auf die Lagune kann man dieses

     tolle Naturschauspiel auch mit Rolli aus einer guten Position aus

     betrachten 

--> Nach einem Besuch in der grünen Lagune wird immer die Weiterfahrt

     zum kleinen Fischerdörfchen El golfo angepriesen, da es dort den

     besten Fisch auf der Insel geben soll. Wir haben das nicht ausprobiert,

     da wir Vegetarier sind aber das Dörfchen ist sehr schön mit den weißen

     Häuschen 

Los Hervideros

--> Los Hervideros ist eine bizarre Felsküste, die im Südosten der Insel

     liegt, wenn man am Grünen See und in El golfo war, fährt man praktisch

     einfach weiter bis zu dieser Küste

--> Hervideros bedeutet auf deutsch "Sieden" und genau diesen Eindruck

     hat man, wenn man auf das Wasser schaut, es sieht aus, als würde es

     kochen

--> Die Gesteinsmassen sind bei den letzten Volkanausbrüchen 1730 bis

     1736 entstanden, als sich die heißen Lavamassen des Montana

     del Guego in den Atlantik ergossen 

--> Ich finde diesen Teil des Atlantiks total gigantisch, weil die Wellen

     enorm hoch peitschen und man eine ungefähre Ahnung von der

     Naturgewalt Meer bekommt

--> Mit Rollstuhl kommt man sehr gut zu den Klippen und kann das ganze

     Schauspiel recht gut beobachten

--> Leider kommt man mit Rolli nicht auf die gegenüberliegende Seite, wo

     man hinunter klettern kann und in die zerklüfteten Felsspalten sehen,

     wo riesige Wasserfontänen in die Luft schießen

--> Die ausgehöhlten Lavafelsen werden immer größer durch die extrem

     starke Brandung,im Hintergrund kann man übrigens bei guter Sicht die

     Vulkankrater des Timanfaya - Gebirges sehen 

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