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Bayern

Entlang der Deutschen Alpenstraße vom Bodensee zum Königsee

Auf 450 Kilometern verläuft die Deutsche Alpenstraße von Lindau am Bodensee bis nach Schönau am Königssee. Es ist die älteste Ferienstraße Deutschlands und bietet grandiose Ausblicke und verbindet die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bayerns miteinander: damit zählt sie zu den beliebtesten Reisezielen der Bundesrepublik. Und ich finde mit der Beschreibung kann man einfach nicht falsch liegen. 

 

Zugegeben mit Wohnmobil stellt diese Strecke teilweise hohe fahrerische Ansprüche, denn gerade am Alpenrand sind die Straßen sehr eng und es passen manchmal keine zwei Autos nebeneinander. Aber es ist machbar und wenn man schwindelfrei ist, ist diese Strecke ein absolutes Muss. 

 

Unterwegs muss man unbedingt ab und zu  mal aussteigen und auch als Rollifahrer finden sich immer wieder Gelegenheiten, Dinge zu erkunden, sei es am Bodensee, am Walchersee, in Garmisch-Partenkirchen, der Tegernsee...eigentlich gibt es die gesamte Strecke über unglaublich viel zu sehen. 

 

Natürlich schafft man diese Route nicht an einem oder zwei Tagen, so dass man unterwegs auf Campingplätzen einen Zwischenstop machen sollte. 

 

Empfehlen würden wir z.B. den Campingplatz in Tennsee bei Garmisch-Partenkirchen. Ein unglaublich comfortabler Campingplatz mit wunderbaren Blick auf die Berge und mit Allem, was das Camperherz benötigt. Infos zu diesem Campingplatz findet ihr unter 

 

www.camping-tennsee.de

 

Unterwegs haben wir aber nicht nur auf Campingplätzen übernachtet sondern auch auf Biohöfen, welche z.B. kostenfreie Stellplätze anbieten, die man in dem Buch "Landvergnügen" (unbezahlte Werbung) finden kann. Hier findet man super schöne Plätze, die man sonst gar nicht entdecken würde. Also wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Es gibt so viele tolle und nette Bauern, die sich freuen, wenn man auf ihren Hof kommt. Wenn man möchte, bekommt man auch einen kleinen Einblick auf Landwirtschaft, Hof, Tiere... Einfach fragen, ich glaub die Bauern freuen sich richtig. Wir haben auch immer frisches Obst von den Bäumen dort pflücken dürfen...ein Traum!! Man sollte vorher aber schauen, ob die Plätze über die Dinge verfügen, die man vielleicht benötigt (Strom, Grauwasser, Frischwasser...)

Utting am Ammersee

Der Campingplatz in Utting am Westufer des Ammersees, zwischen Schondorf und Dießen ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderer und Radfahrer. Die Stellplätze befinden sich alle auf der Wiese, welche recht eben und fest ist, so dass man nicht zusätzlich mit Unterlegkeilen ausgleichen muss. Auch für Rollifahrer ist dieser doch harte Boden relativ gut befahrbar. Auch wenn es regnet, bleibt der Rasenboden fest und es wird nicht schlammig.

 

Brötchen kann man in einer kleinen Gaststätte direkt am Campingplatz bestellen und morgens ab 7.30 Uhr abholen. Auch bekommt man dort in einem kleinen Lädchen viele Dinge...falls man mal Nougatcreme oder Marmelade vergessen hat;-)

 

Die sanitären Anlagen sind sehr modern und sehr gepflegt, auch ist immer Jemand vor Ort, um für Ordnung und Sauberkeit zu halten. Strom wird über eine Pauschale von tägl. EUR 3,00 abgerechnet. 

   

Alle Informationen über den Campingplatz findet ihr unter

 

www.ammersee-campingplatz.com 

 

Also von uns gibt es für diesen Campingplatz 4 Sterne, er ist wirklich top!!!

Radtour Rund um den Ammersee

Eine Umrundung des Ammersees mit dem Fahrrad kann ich nur empfehlen. Allerdings beträgt die Strecke rund 50 km und ich würde sie insgesamt als mittelschwer bezeichnen. Zwischendurch geht es eben nicht wie oft angepriesen über glatte Wege sondern es kann steinig, rutschig, waldig, nass...sein und es geht hoch und runter. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich sehr an meine Grenzen gekommen bin, mal von meiner körperlichen Behinderung abgesehen. Dennoch möchte ich diese Erfahrung niemals missen, denn was wir alles auf dieser Tour gesehen und entdeckt haben, ist Wahnsinn. Sie ist so vielfältig und voller Attraktionen sowohl naturell als auch von erschaffenen Dingen, dass ich finde, dass es ein absolutes Muss ist, diese Tour zu machen...sofern man körperlich dazu in der Lage ist.

 

Ganz wichtig finde ich, einfach um wirklich die richtig schönen Dinge zu sehen, vom Rad zu steigen...so oft wie möglich!   

Rothenburg ob der Tauber

Hach, was für ein süßes Städtchen, die alten gut erhaltenen Fachwerkhäuser sind einfach zu herzig und ich finde, in Rothenburg muss man unbedingt mal gewesen sein.

 

Allerdings barrierefrei ist diese Stadt überhaupt nicht. Im Gegenteil, man hat als Rollifahrer das Gefühl, dass man einfach nicht erwünscht ist. Das geht damit los, dass es keine abgesenkten Bordsteine gibt und zudem die Wege so schmal sind, dass man mit Rolli teilweise überhaupt keinen Platz hat und auf der Straße fahren muss. Auch haben wir ein einziges Geschäft ohne Stufen gefunden. Alle anderen Geschäfte haben nicht nur kleine Absätze sondern echt 2-4 Stufen. Dass die gesamte Altstadt mit Pflastersteinen bebaut ist, ist bereits aufgrund des Denkmalschutzes irgendwie verständlich aber in dieser Stadt haben Rollifahrer selbst mit E-Rolli überhaupt keine Chance klarzukommen. Deswegen! Nicht alleine als Gehbinderter oder Rollifahrer nach Rothenburg - das wird nüscht;-) !

 

Aber ansonsten vom Sehenswürdigkeitsfaktor her ist die Stadt einfach absolut ein Muss. Ich finde es trotz der nicht vorhandenen Barrierefreiheit eines der schönsten Städte Deutschlands.    

Würzburg

 

Die Stadt befindet sich in Unterfranken und obwohl sie zum Bundesland Bayern gehört, fühlen sich die Franken beleidigt, wenn man sie als Bayer betrachtet. Da ich subjektive Befindlichkeiten aufgrund der weiten Entfernung nicht einschätzen oder bewerten möchte, bleibt es für mich trotzdem eine Stadt in Bayern. Die Franken mögen es mir bitte nachsehen, wenn hier also immer mal wieder die Rede von Würzburg in Bayern die Rede ist.  Mit rund 128.000 Einwohnern ist die Großstadt am Main die siebtgrößte Stadt in Bayern

 

Der Wohnmobilstellplatz ist im Prinzip ein Parkplatz direkt am Mainufer bei der Friedensbrücke und bietet jede Menge Stellplätze mit Stromanschluss. Pro Übernachtung zahlt man EUR 12,00 und für Strom EUR 0,60/kwh. Auch gibt es Möglichkeiten für Grauwasser, Frischwasser und Entsorgung. Die Gebühr löst man am Parkscheinautomat.

 

Der Parkplatz ist asphaltiert, somit absolut rollstuhltauglich und wenn man Glück hat, bekommt man einen Platz direkt am Ufer, wo man sich gemütlich hinsetzen und auf den Main schauen kann. Also uns hat es dort an nichts gefehlt und der Ausblick und die Nähe zur Altstadt sind toll. Klar muss man sich dort komplett selbst organisieren, was z.B. morgens frische Brötchen angeht aber hey dafür ist die Lage bombastisch.     

Mainradweg

 

Absolut empfehlen möchte ich den Mainradweg entlang dem Main-Ufer, wie der Name ja schon besagt. Man kann direkt vom Womo-Stellplatz auf ashaltierten Wegen starten und ist sofort in der Natur. Da der gesamte Mainradweg ca. 600 km lang ist, kann man natürlich nur ein Teilstück abradeln, zumindest als Tagesausflug. Wir sind Richtung Erlabrunn gefahren und nach ca. 20 km umgedreht. Unterwegs sind uns so viele unterschiedliche Sachen begegnet, dass es nie langweilig wurde, auch nicht, wenn man bedenkt, dass man den gleichen Weg wieder zurückfahren muss.

 

Auch für Rollstuhlfahrer ist dieser Weg super geeignet, um durch die Natur zu fahren. Sowohl mit Aktiv- aber auch mit E-Rolli ist es überhaupt kein Problem die Strecke abzufahren. Es ist überall asphaltiert und für meine Begriffe echt behindertengerecht.      

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