Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
    Es sind nicht     unsere Füße,     die uns bewegen,     sondern unsere Gedanken      www.susannewitzig.com

Menorca

--> Menorca ist die östlichste und nördlichste Insel der Balearen und

     obwohl sie auf katalanisch "die Kleinere" bedeutet, ist sie größer als

     Mallorca

--> Hier leben ca. 94.900 Einwohner auf ca. 694 qkm

--> Sie hat eine längliche Ausbreitung von ca. 50 km und ist ca. 16 km

      breit, was für eine komplette Erkundung der Insel mit Auto in ca. 2

      Wochen optimal ist

--> Menorca prägt zwei Regionen, die Berge im Norden und das Hügelland

      im Süden

--> Die Berge im Norden sind schroff und an ihrer zerklüfteten Küste

      befinden sich viele Naturhäfen

--> Der Süden ist eher sanft und es befinden sich dort nur einige

      Schluchten  und Felsen, aber auch lange Sandstrände

--> Es gibt zwei große Städte, Ciutadella und Maó

--> Außerhalb der Städte ist die Insel von geruhsamer Beschaulichkeit

     geprägt

--> Es gibt viele von Steinmauern gesäumte Felder, weiß getünchte

     Bauernhöfe mit alter Käsetradition

--> Auf der Insel findet man viele kleine malerische Dörfter und Fischerorte

--> Insgesamt ist Menorca sehr grün und waldreich

--> Menorca wurde vor großen Hotelbauten Gott sei Dank verschont

--> 1993 wurde die Insel zu einem Biosphärenreservat erklärt und steht

      fast zur Hälfte unter Landschafts- und Naturschutz

--> Besonders die naturbelassenen und erhaltenen Strände bleiben somit

     erhalten

--> Barrierefrei kommt man z.b. unter im Valentin Son bou, einem tollen

      und modernen 4****Hotel

--> Für Familien mit Kleinkindern und behinderte Menschen finde ich diese

     Insel absolut perfekt zum Baden, da es ganz flach ins Wasser geht,

     selbst 200 m vom Strand entfernt können hier Kinder noch stehen

     und es gibt wenig größere Wellenbewegungen

 

https://www.valentinhotels.com

 

 

 

--> Das Hotel ist für kleinere bis mittlere Rollstühle geeignet, jedoch ist

     es von der Ausstattung der Zimmer her nicht für Menschen geeignet,

     die sich außerhalb des Rollstuhls gar nicht bewegen können

--> Alle Räumlichkeiten des Hotels sind aber mit Fahrstuhl oder Rampen

     zugänglich

--> Seit unserem letzten Besuch gibt es nun auch einen

      Behindertenparkplatz direkt vor dem Hotel

--> Das Hotel liegt etwas vom Strand entfernt und liegt zudem auf einer

     Anhöhe, man hat zwar von den Zimmern aus Blick aufs Meer aber zum

     Meer sind es tatsächlich ein paar Meter, allerdings fährt regelmäßig ein

     Shuttlebus bis zum Strand und zur Stadt

--> Der ewig lange Sandstrand in Son bou namens Playa de son bou ist

     zugleich der längste Strand auf Menorca und ist absolut barrierefrei, es

      gibt Stege für Rollstühle und Strandrollstühle, auch Parkplätze und

     Toiletten für Behinderte sind vorhanden

--> Der Poolbereich des Hotels ist sehr schön angelegt und es gibt

      regelmäßig Wassergymnastik oder andere Aktivitäten

--> Abends findet immer im Poolbereich ein Event statt, was manchmal

     ein bissel stören kann, wenn man Früheinschläfer ist, in den frühen

     Abendstunden gibt es immer chillige Musik, die einläd, den

     Sonnenuntergang bewundern

Playa de Son Bou 

--> Der Strand ist der längste Sandstrand auf Menorca mit ca. 4 km und

     befindet sich im Süden, direkt unterhalb von Son bou

--> Er ist naturbelassen und das Wasser schimmert türkisblau

--> Für Rollstuhlfahrer ist dieser Strand sehr geeignet, weil er über

      angelegte Holzstege zum Wasser führt, zudem gibt es Rollstühle, um

     durch den Sand bis ins Wasser zu fahren

--> Behindertenparkplätze sowie eine Behindertentoilette sind vorhanden

--> Es geht sehr sehr flach ins Wasser, was nicht nur für behinderte

     Menschen sondern auch für Kleinkinder sehr geeignet ist, ich würde

     mal behaupten, so schnell untergehen kann man hier nicht, da kaum

      Wellengang vorherrscht

--> Der Strand ist tagsüber immer durch mehrere Wachtürme

     mit Bademeistern bewacht, auch werden entsprechende Fahnen

     hochgezogen, sobald die Wetterlage ein Baden nicht mehr zulässt 

--> Es gibt an mehreren Stellen die Möglichkeit, etwas zu Essen oder zu

     Trinken, manchmal kommen auch Einheimische mit Melone,

     Kokosnüssen oder Eis vorbei

--> Im Sommer ist es sehr voll, allerdings ist der Strand so groß, dass es

     genügend Platz für alle gibt und im Wasser merkt man überhaupt

     nichts von den Massen am Strand

Cala Sa Mesquida 

--> Der Strand von Sa Mesquida liegt ca. 10 km nörlich vn Mahon und ist

     traumhaft gelegen

--> Nicht nur der Strand ist zum Baden wunderbar angelegt sondern auch

     drumherum gibt es viele naturschöne kleine aus dem Wasser ragende

     Felsen und an Land Fischerhäuschen zu sehen

--> Kostenlose Parkplätze, auch Behindertenparkplätze gibt es ca. 100 m

     vom Strand entfernt. Es gibt auch einen kleinen Kiosk und der Strand

     ist durch einen Bademeister bewacht

--> Für Familien mit Kleinkindern ist der Strand optimal, da er sehr flach

     abgeht

--> Für Rollstuhlfahrer ist es relativ einfach, zum Strand zu kommen, da

     eine Straße dorthin führt, durch den Sand ist es beschwerlich, da der

     Sand sehr weich und tief ist aber mit Hilfe ist es zu schaffen  

 

Playa Cala Galdana

--> Zu erreichen ist diese Badebucht über die Straße nach Ferreries

--> Es gibt ausreichend Parkplätze direkt an der Badebucht aber auch

      außerhalb kann man kostenfrei parken, auch Behindertenparkplätze

      gibt es ausreichend

---> Das Wasser ist türkisblau und es geht sehr flach ins Wasser hinein

--> Alle Strandabschnitte sind sehr gut mit Rolli erreichbar

--> Man kann sich hier Schirme mit Liegen ausleihen

--> Der gesamte Badestrand ist durch Wachtürme mit Bademeistern

     bewacht, bei Unwetterwarnungen werden entsprechende Maßnahmen

     vorgenommen

--> Im hinteren Teil der Bucht gibt es eine kleine Promenade, wo sich

     kleine Bars, Restaurants oder Geschäfte befinden

--> In der Bucht liegen ein paar Yachten, die aber beim Baden nicht weiter

     stören

--> Toiletten, auch eine Behindertentoilette und Duschen sind vorhanden

--> Im Sommer ist es hier richtig voll und laut, da der Strand für die

     Massen an Menschen, die dort täglich baden, nicht gemacht ist aber

     dennoch ist er zu empfehlen, gerade wegen der Barrierefreiheit

--> Ich empfehle, im hinteren Abschnitt nahe der Felsen zu liegen bzw. zu

     baden, da es dort etwas leerer und geschützter ist

Cala Pregonda

--> Den Strand erreicht man Dank der guten Ausschilderung von der Platja

      de Binimel sehr gut, zum Ende hin geht es über eine Feldweg, der aber

      gut befahrbar ist

-->  Diese Badebucht wirkt fast etwas grotesk durch die vorgelagerten

      Felsen

--> Der Strand ist von der Größe her groß genug für viele Menschen

--> Der Sand schimmert hier etwas rötlich und ist fast pulverartig

--> Mit Rollstuhl ist der Strand nur mit Hilfe zu erreichen, da der Weg doch

     recht uneben und mit ca. 30 Min. sehr lang ist. Teilweise ist es

     etwas hügelig, im Sand lässt sich der Rolli sehr schwer schieben, weil

     er so weich und tief ist

--> Zum Baden mit Kleinkindern ist diese Bucht besonders gut geeignet,

     da sie glaub ich kaum Meeresbewegungen hat, also Wellen habe ich

     hier nicht gesehen und es geht sehr flach hinein

--> Das Wasser ist kristallklar und leuchtet türkis, dazu das bräunliche   

     Gestein, ich finde es optisch ein Traum 

--> Einen Kiosk oder eine Toilette gibt es hier allerdings nicht

Cala ´n Bosch

--> Cala´n Bosch liegt an der Südwestspitze Menorca, ca. 10 km südlich

     von Ciutadella, der früheren Hauptstadt Menorcas

--> Der Sand an diesem Strand ist sehr fein und weiß, der Stand ist in einer

     Bucht, die von Felsen umschlossen ist eingeschlossen, das schützt

     einem vor zu hohen Wellen, denn die sind dort gar nicht so klein

--> Das Wasser ist türkisblau und es geht flach ins Wasser, wird aber

     schneller tief als bei den anderen Stränden, wo wir bisher waren

--> Für Rollstuhlfahrer ist es sehr schwer, durch den weichen Sand zu

     fahren, Holzbohlen oder Strandrollstühle gibt es nicht. Aber mit Hilfe ist

     es absolut machbar und wenn man bedenkt, dass auf Menorca die

     meisten Strände naturbelassen und für Rollstuhlfahrer absolut

     unzugänglich sind, kann man froh sein, dass es solche Strände gibt

     sonst hieße es oft, Rollifahrer bitte draußen bleiben!

--> Da das Wasser so türkisblau und der Sand so weiß ist, könnte man

     denken, man ist in der Karibik

--> Im Sommer ist es hier allerdings sehr sehr voll und die nächste Decke

     liegt nur ein mal Millimeter neben einem, insgesamt ist der Strand recht

     klein und von daher wohl immer überfüllt, aber im Meer baden ist toll

     durch die Wellen, man hat das Gefühl man ist im Wellenbad

--> Es gibt einige Liegen mit Schirmen, allerdings nur sehr wenig wie ich

     finde

--> Toiletten und Duschen sind vorhanden, jedoch keine

     Behindertentoiletten

--> Parkplätze sind ausreichend vorhanden, jedoch sehr voll, so dass man

     auf die Parkplätze ausweichen muss, die etwas weiter weg vom Strand

     sind

--> Unmittelbar hinter dem Strand gibt es eine kleine Promenade, wo sich

     Bars, Cafe´s, Restaurants und Läden befinden      

--> Viel schöner als den Strand fand ich aber den Weg dorthin, man hat

     einen Blick auf den Leuchtturm und das Meer mit dem Glitzern der

     Boote, Katamarane im Wasser

 

Pont d´en Gil 

--> Das imposante Felsentor ist zu erreichen über Ciutadella, der größten

     Stadt auf Menorca, allerdings vom Parkplatz bis zum Tor ist es ein

     ganzes Stück und mit Rollstuhl ist es ohne Hilfe absolut nicht machbar,

     da kleine Steine, die teilweise sehr spitz sind, herausragen, die Wege

     sind extrem uneben ABER!!! Es ist machbar

--> Für mich ist das Felsentor ein absolutes Muss, weil es in einer

     Umgebung steht, die für mich etwas mystisches und unglaublich

     schroffes und kraftvolles hat

Naturreservat S`Albufera des Grau

--> Zu erreichen ist das Naturreservat über die Brücke  Pont dels Anglesos

     (Alcudia-Can Picafort), dort gibt es Parkplätze und ein

      Informationszentrum, wo man Karten des Gebiets aber auch

      Ferngläser ausleihen kann

--> Das Naturreservat ist eine der größten Süßwasserlagunen der

     Balearen, hier leben fast 200 Vogelarten und es gibt jede Menge

     Beobachtungspunkte, von wo aus man die Vögel beobachten kann

--> Aber auch rundherum gibt es sehr viel wunderschöne Natur zu sehen,

     vor allem halten sich hier keine Menschenmassen auf, es ist wirklich

     etwas für Naturliebhaber

--> Ich habe diese unglaubliche Stille genossen, denn außer die Geräusche

      der Tiere war nichts zu hören

--> Mit Rollstuhl ist es etwas schwierig die Wege zu begehen, da viele

     Steine und Unebenheiten das Fahren erschweren, man braucht auf

     jeden Fall sehr viel Hilfe und die ausgewiesenen Wanderwege sind für

     Rollstuhlfahrer auch schnell zu Ende, dennoch lohnt sich dieser

     Ausflug, vor allem wenn man in den kleinen Dingen das Besondere

     sieht

 

 

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