Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
    Es sind nicht     unsere Füße,     die uns bewegen,     sondern unsere Gedanken      www.susannewitzig.com

Mallorca

--> Mallorca gehört zu den Balearen und ist die zweitgrößte Insel. Sie ist

     vor allem durch den berühmt berüchtigten Ballermann bekannt.

     Zugegebenermaßen war ich einmal an diesem Strand und musste

     feststellen, dass es absolut nicht das ist, was Mallorca tatsächlich

     ausmacht. 

--> Ich finde, Mallorca besticht durch viele schönen geschützte Buchten,

     Kalksteinberge, hoch gelegenen Aussichtsplattformen, alten bunten

     nicht so touristischen Dörfchen und abgelegenen naturbelassenen

     Fleckchen mit viel grün

--> Was mir an Mallorca nicht gefällt ist der Massentourismus, gerade im

      Norden der Insel und die vielen verbauten Küstenabschnitte, der

      größte Teil ist für Touristen überhaupt nicht mehr zugänglich, da er

      sich in Privatbesitz mit eigenen Zugängen befindet. 

--> Mallorca ist sehr bemüht, die Infrastruktur, insbesondere die etwas

      größeren Orte barrierefrei zu gestalten, was auch sehr gelungen ist.

      Wenn man aber lieber ein Naturliebhaber ist, wird es manchmal

      schwierig, mit Rolli diese naturbelassenen Fleckchen zu erkunden.

      Was aber nicht heißt, dass ich das schlimm finde. Nein im Gegenteil

      ich bin froh, dass die Natur auch mal in Ruhe gelassen wird und ich

      finde, wir müssen nicht überall hin und alles kaputttrampeln. 

--> Ich muss aber gestehen, dass ich sehr froh war, dass ich auf dieser

      Insel war, als lauftechnisch noch etwas mehr ging als jetzt. Ich glaube

      zum jetzigen Zeitpunkt würde ich nicht auf diese Insel reisen, da im

      Prinzip nur die hochtouristischen Sehenswürdigkeiten gut oder

      einigermaßen gut mit viel Hilfe zu bewältigen sind. Das wirklich 

      Schöne ist als Rollifahrer kaum zu erkunden, das muss ich so deutlich

      sagen

--> Aber wem es genügt, an einem großen Sandstrand oder der ein oder

      anderen gut zugänglichen barrierefreien Bucht zu baden oder zu

      sonnen, kann hier dennoch einen glücklichen und zufriedenen Urlaub

      verleben. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen, für mich ist Urlaub

      immer mit dem Erkunden der Insel verbunden, vor allem das

      Unsichtbare zu entdecken

--> Barrierefrei sind wir unter gekommen in der Bucht "Cala d´Or" im Cala

     Esmeralda

 

www.inturotel.com/cala-esmeralda

 

--> Dieses Hotel ist ein 4 **** Hotel und barrierefrei, zum Restaurant sind

      drei Stufen zu bewältigen, für Rollstuhlfahrer haben sie aber eine

      Rampe, die sie einfach dranstellen und dann geht es super mit dem

      Fahren, die Rampe ist recht flach

--> Behindertengerecht ausgestattete Zimmer gibt es meines Wissens

      nicht aber wer nicht auf ein solches angewiesen ist, kann sich hier mit

      einem nicht allzu großen Rolli gut in den Einrichtungen des Hotels und

      im Zimmer bewegen, wenn man einen E-Rolli oder einen größeren Rolli

       hat, würde ich aber vielleicht ein anderes Hotel wählen

--> Das Hotel bietet aber alles, was man für einen erholsamen schönen

     Urlaub braucht

--> Es liegt direkt in der wunderschönen relativ naturbelassenen Bucht

      Cala dór mit türkisblauem Wasser. Für Familien mit Kleinkindern und

      behinderten Menschen ist dieser Strand absolut geeignet, weil er sehr

      flach hineingeht und durch die Felsen links und rechts sehr geschützt

      ist

--> Direkt gegenüber vom Hotel gibt es einen hoteleigenen Pool mit einer

      kleinen Minibar

--> Das Essen in diesem Hotel war sehr sehr gut und abwechslungsreich,

      vor allem gibt es viel frisches Obst und Gemüse und hier gilt das Motto

      Qualität statt Quantität

--> Cala dÓr liegt im Südwesten der Insel und gehört zu einem Teil der

      Insel, der nicht ganz so touristisch überlaufen ist wie beispielsweise

      oben im Norden. Es gibt zwar auch viele Hotelanlagen hier aber ich

      finde, dass es kaum auffällt, da es mehrere schöne Strände gibt

--> Zudem finde ich diese Bucht optimal zum Fotografieren, denn genau

      gegenüber gibt es einige Steinfelsen, von wo aus man den

      Sonnenaufgangn direkt über den Meer beobachten kann

--> Spanisch muss man hier nicht können und auch kein Englisch, denn

      auf dieser Insel wird meiner Meinung nach fast nur noch deutsch

      gesprochen

Cap de Formentor

--> Cap de Formentor ist wirklich sehr beeindruckend, diese Steilküste mit

     dem höchsten Punkt Fumart von 384 m und die danebenliegenden

     Buchten Cala Murtaa und Cal Pi de la Posada liegen am nördlichsten

     Punkt der Insel

--> Man gelangt über eine ca. 14 km lange Straße, die über Port de

     Pollenca dorthin führt, es ist alles sehr gut ausgeschildert, so dass man

     eigentlich weder Navi noch eine Karte dorthin benötigt

--> Man muss allerdings viel Zeit einplanen, denn zum Parkplatz, der

     ziemlich weit oben liegt und nicht viele Parkplätze für den enormen

     Andrang bereit hält kommt man nur im Schneckentempo und ich glaub

     sogar, dass das noch übertrieben ist. Es staut sich kilometerlang, da

     nützen auch die Behindertenparkplätze oben nichts, weil man nämlich

     gar nicht durchkommt

--> Oben gibt es ein Selbstbedienungsrestaurant und einen kleinen Shop

--> Aber am grandiosesten ist natürlich der Ausblick und ich finde, hier

      muss man mal gewesen sein

--> Aber es lohnt sich auf jeden Fall, was die Barrierefreiheit angeht, ist

     diese zumindest oben gewährleistet, es ist überall schottrig aber mit

     Hilfe bekommt man das trotzdem hin 

Cala Sant Vicence

--> Dieses für mich eines der schönsten Fischerdörfchen überhaupt liegt

      im Nordwesten der Insel zwischen Pllensa und Port de Pollensa

--> Bereits oben eröffnet sich ein traumhafter Panormablick auf diese

      kleine türkisblaufarbenen Bucht

--> Der Ort besteht zwar aus Hotels und mittleren Ferienhäusern, diese

      sind jedoch so schön in alles eingebettet, dass man es kaum merkt

--> Leider ist diese Bucht alles andere als barrierefrei und

      behindertenfreundlich, so führt nur eine Treppe hinunter an den

      idyllischen kleinen Strand. Aber mit Hilfe

      sind diese zu bewältigen, sowohl nach unten als auch nach oben, da

      die Stufenabstände sehr klein sind. Wenn ihr also irgendwie einen

      guten Begleiter dabei habt, gebt alles, an diesen Strand zu kommen, es

      lohnt sich wirklich

--> Wenn ihr es nach unten geschafft habt, rollt aber nicht alleine mit Rolli

      da herum, da es sehr sehr glatt ist, da das Wasser immer hoch spritzt

     

Cala Mesquida

--> Die Cala Mesuida befindet sich im Osten von Mallorca und ist ein

     großer naturbelassener Sandstrand mit einer unglaublich schönen

     Dünenlandschaft drumherum, welche auch durch Seile und Holzbohlen

     geschützt ist, er ist von Cala Ratjada aus sehr gut zu erreichen

--> Im Hinterland des Strandes befindet sich ein Naturschutzgebiet,

      welches man auch bewandern kann

--> Während der Strand mit Rolli zwar beschwerlich und nur mit Hilfe, weil

      er sehr weich ist, zu befahren befahren ist, kann man das

      Naturschutzgebiet recht gut mit Rolli erreichen. Zwar gibt es

      zwischendurch immer kleine Absätze, aber die dürften mit

      Unterstützung kein Problem sein. Bei dem Naturschutzgebiet dahinter

      sieht es anders aus. Es gibt zwar jede Menge

      Wege, die gut zu erkennen sind aber es geht hoch und runter und das

      Gebiet ist teilweise sehr uneben, deshalb ist es nichts für

      Rollstuhlfahrer

--> Diesen Strand kann ich Rollstuhlfahrern sehr empfehlen, weil er sehr

      flach ins Wasser geht und die Meeresbewegungen hier sehr sehr

      gering sind, natürlich ist der Strand somit auch was für Familien mit

      Kleinkindern

--> Da es ein großer Strand ist, verlaufen sich hier die Massen, wir waren

      außerhalb der Ferienzeit dort und hatten den Strand fast für uns

      alleine, allerdings war die Sonne auch nicht draußen als wir dort waren

Es Pontas

--> Das Felsentor Es Pontas liegt an der Bucht Cala Santanyi im Süden der

      Insel

--> Mit Parkausweis kann man bis hoch fahren und dann durch eine Art

     felsigen Garten sich bis zum Tor vorarbeiten

--> Der Weg ist sehr uneben und steinig und ohne Hilfe ist es für

     Rollstuhlfahrer nicht zu bewältigen aber es ist auf jeden Fall möglich

--> Davor oder danach könnte man auch einen Abstecher zum Strand in

     Santanyi machen, allerdings finde ich den absolut zu überfüllt, da es

     auch ein recht kleiner Strand ist, hier liegen sie auch außerhalb der

     Saison wie die Heringe

--> Mit Rolli ist es wie an jedem feinen Sandstrand, ohne Hilfe wird es

     schwierig aber ist machbar

--> An diesem Strand geht es sehr sehr flach ins Wasser, er ist somit für

      Kinder sehr gut geeignet

Serra de Tramuntana nach Sa Calobra

--> Die Serra de Tramuntana ist ein Gebirgszug im Nordwesten der Insel,

     die auch zum Weltkulturerbe zählt

--> Als Rollifahrer hat man leider nur die Möglichkeit, die abenteuerlichen

     Kurven, die sich durch das bizzare Gebirge winden entlangzufahren

     und zwischendurch immer mal Halt an Stellen zu machen, wo man

     auch mit Rolli sicher steht

--> Die Serpentinen haben es in sich und wer empfindlich ist, sollte lieber

     vorher etwas gegen Übelkeit oder so nehmen

--> Aber immer mal aussteigen, denn alleine der Duft der Pinien ist toll und

     die Aussicht ist grandios  

--> Für diese Tour empfehle ich mindestens einen Tag einzuplanen, denn

     die Serpentinen haben es so in sich, dass man echt nur im

     Schneckentempo vorankommt und dieses immer wieder Aussteigen,

     um diese grandiose Aussicht über die Berge zu genißen kostet auch

     viel Zeit und die solltet ihr euch unbedingt nehmen

--> Am Ende landet ihr in einer der schönsten Sackgassen wie ich finde,

     der Schlucht von Sa Calobra

--> Hier ist alles barrierefrei und man kann sich fast selbständig mit Rolli

     fortbewegen, außer im Sand in der Schlucht da geht es nicht ohne

     Hilfe 

--> Zwar sind hier wirklich Menschenmassen und teilweise schieben sich

     die Menschen durch den engen Tunnel in die Schlucht aber es lohnt

     sich auf jeden Fall. Ich war fasziniert von diesen Farben und dieser

     minikleinen Badebucht 

 

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