Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
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Mein Reiseblog

Auf diesen Seiten erhaltet ihr jede Menge Bilder, Informationen und Geschichten über unsere Urlaubsreisen unter dem besonders Aspekt "Reisen, Wandern, Erleben...mit Behinderung. Ich selbst verbringe mein Leben momentan zu ca. 90 % im Rollstuhl und bin immer dankbar für jede Information. Daher hoffe ich, vielleicht dem Ein oder Anderen hilfreiche Tipps zu geben. Allerdings möchte ich auch betonen, dass ich sehr sehr abenteuerlustig bin und gibts nicht, gibts bei mir sehr selten. Aber ich werde immer darauf hinweisen, wenn ich das ein oder andere waghalsige Manöver erlebt habe. Ihr könnt dann selbst entscheiden, ob ihr das "Risiko" eingehen möchtet oder nicht. 

 

Oft suchen wir in der großen weiten Welt unser Glück, weil wir glauben, dass dort alles besser und schöner ist und dass wir, um so weiter weg wir von zuhause und der langweiligen Einöde sind, alles um uns herum vergessen können und glücklich sind. Ich glaube, Reisen macht nur dann glücklich, wenn es keine Flucht ist sondern aus einer Einstellung zur Liebe der Natur, den Menschen oder den Kulturen ist. Letztendlich sind die Menschen alle gleich, sie leben aufgrund der vielen unterschiedlichen Kulturen nur anders aber es gibt überall die fröhlichen, klugen, dummen, liebevollen, herzlichen, warmen, kalten, egoistischen, fürsorglichen...Menschen...wie bei uns. Die Frage ist, mit welcher Einstellung reise ich in andere Länder. 

 

Wir reisen rund um die Welt, weil wir in aller erster Linie an der Natur interessiert sind und an den Menschen mit ihren entsprechenden Kulturen. Für uns ist eigentlich immer der Weg das Ziel und deshalb versuchen wir, so viel wie möglich so zu reisen, dass der Weg eben nicht im Flugzeug über den Wolken führt sondern durch Land und Flur. Klar, immer ist das nicht möglich, besonders wenn die Inseln so weit entfernt liegen und nur der Flieger einen dorthin bringen kann. Aber mein Lieblingsmensch und ich werden langsam doch "älter" und ich habe das Gefühl, je älter ich werde, um so wertvoller finde ich die Zeit, in der ich in der freien Natur sein kann. 

 

Deshalb haben mein Lieblingsmensch und ich uns nach unserem ersten Urlaub mit einem geliehenen Wohnmobil dazu entschieden, dass wir diesen zukünftig immer fast in der freien Natur verbringen möchten. Wir haben eine Woche lang getestet, wie das so ist, vor allem als körperlich behinderter Mensch mit einem Wohnmobil durch die Gegend zu reisen. Es war aufregend, spannend aber toll und wir möchten zukünftig nicht mehr anders reisen. 

 

Deshalb sind wir den Schritt ziemlich spontan gegangen und haben uns ein Wohnmobil gekauft. Bei der Auswahl des Wohnmobils haben wir unsere Erfahrungen der Probewoche genutzt, um zu wissen, was wir besonders im Hinblick auf meine körperlichen Handicaps benötigen und was nicht. Und ich empfehle JEDEM, der ein Handicap hat, vorher diese Art von Reise auszuprobieren. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Vorstellungen von einer Reise mit dem Wohnmobil extrem von der Realität abweichen. Ich habe das große "Glück" wenigstens ein paar Schritte laufen zu können und nicht immer auf den Rolli angewiesen zu sein. Zudem habe ich einen Lieblingsmenschen, für den es "geht nicht" einfach nicht gibt. Und wenn ich einen ganz schlechten Tag habe, dann werde ich eben aus dem Mobil getragen oder bleibe drinnen und wir machen es uns dort gemütlich und schön. 

 

Wichtig bei der Entscheidung mit einem Wohnmobil zu reisen sind folgende Dinge. Wie gelangt man über diese doch recht große Stufe in das Wohnmobil hinein und kann ich mich gut genug bewegen, um relativ selbständig zu sein. Auch die Wahl der Schlafmöglichkeit ist ganz entscheidend. So haben wir in der Probewoche festgestellt, dass es unbedingt ein freistehendes von beiden Seiten zugängliches Bett sein muss, welches in normaler Höhe steht. Die meisten Betten sind über eine Treppe oder Leiter zu erreichen, was es nahezu unmöglich macht, alleine da hinein- oder hinauszukommen, wenn man hüftabwärts kaum bewegungsfähig ist.  

 

Wir haben tatsächlich ein Wohnmobil gefunden, welches ein Queensbett hat...also was frei steht und im gesamten Innenraum genug Möglichkeiten bietet, sich trotz einer Gehbehinderung relativ "gut" zu  bewegen. 

 

Viele werden denken, dass es doch gar nicht geht...Reisen mit Wohnmobil im Rollstuhl mit einer Gehbehinderung von ca. 90 % und auch sonstigen körperlichen Einschränkungen, beispielsweise der Hände und Gelenke. 

 

DOCH!!! Das geht!!! Es ist nur alles eine Frage der Einstellung und was ich will. 

 

Und es ist eine Frage, wie gehen meine Mitreisenden mit meinen Handicaps um. Natürlich endet meine körperliche Behinderung nicht, wenn ich die Haustüre zuhause schließe und das Wohnmobil für den Urlaub betrete. 

 

Das Handicap ist da, egal wo du bist und darüber musst du dir im Klaren sein und du wirst unterwegs genau so viel Hilfe benötigen wie zuhause auch.

 

Die Handicaps haben KEINEN Urlaub und keine Ferien!

 

Bei den Bildern, Informationen und Geschichten ist grundsätzlich alles authentisch und selbst erlebt. Solltet ihr also im Internet andere Angaben lesen oder selbst andere Erfahrungen gemacht haben, so ist dies natürlich möglich. Wir gestalten unsere Erlebnisse immer sehr individuell und kommen des Öfteren auch mal vom Weg ab. Aber genau das macht unsere Reisen immer so besonders. Wir laufen mit offenen Augen durch die Natur und manchmal verführt uns ein kleiner Fliegenpilz oder irgend etwas Anderes dazu, vom Weg "abzukommen". 

 

Für uns ist nicht wichtig, hier und da gewesen zu sein, nein für uns ist der Weg das Ziel und auch wenn die Wege manchmal beschwerlich, uneben und anstrengend sind, genau das bedeutet für uns Freiheit und die schönsten Dinge im Leben muss man sich erlaufen bzw. erarbeiten. 

 

Die Natur und die schönsten Flecken der Erde zu erkunden und zu bestaunen ist für uns immer mit einer gewissen Demut verbunden. Wir sind dankbar für jedes Gänseblümchen und jeden Moment, den wir in der freien wilden Natur genießen dürfen. 

 

Nun wünsche ich euch viel Spaß auf den folgenden Seiten. Falls ihr noch Informationen zu der ein oder anderen Reise, Wanderung...benötigt, scheut euch nicht, mich anzuschreiben. Sofern ich mich an die Einzelheiten erinnern kann, bin ich gerne behilflich. 

 

Herzlichst eure Susanne

 

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