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Die Schwierigkeit der Diagnosefindung in Bezug auf eine chronische Lyme - Borreliose

Was mir nochmal ganz wichtig zu erwähnen ist, dass nicht immer die Diagnose Lyme - Borreliose "Schuld" an körperlichen Leiden oder Symptomatiken ist. 

 

Wie bereits mehrfach beschrieben, sind viele Symptome, die sich bei einer Lyme - Borreliose zeigen, typisch auch für viele andere Krankheiten. Solltet ihr mehrere Symptome bei euch vorfinden, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Gerade weil die Symptomatiken sich denen einer Herpes Zoster, Epstein Bar, Fibromyalgie, chronisches Müdigkeitssyndrom, ALS, MS, rheumatische Arthrytis...ähneln, sollten hier von Fachärzten die gängigen Untersuchungen gemacht werden, um eventuell über das Ausschlussverfahren eine Diagnose zu stellen. Erst wenn beispielsweise alle neurologischen Krankheiten aufgrund der gängigen Untersuchungsmethoden ausgeschlossen sind und ihr mehrere oder sogar fast alle Symptomatiken aufweist, kann man eventuell von einer  Lyme - Borreliose ausgehen. Hierzu möchte ich nochmals erwähnen, dass es möglich ist, dass eine Borreliose durch Labortests festgestellt werden KANN, es aber keine 100 % sichere Methode gibt. Daher nochmals: Ein positiver Test beweist die Borreliose nicht und ein negativer schließt sie nicht aus. Diese Test muss man aus eigener Tasche bezahlen, welche sehr kostenintensiv sind. 

 

Um euch nicht unnötig zu verunsichern, weil vielleicht der Ein- oder Andere schonmal einige bekannte Symptome vereinzelt hatte, gibt es eine Reihe von Fragen, die beantwortet näheren Aufschluss darüber geben, ob man eventuell tatsächlich an einer Lyme - Borreliose leidet. 

 

Auf der folgenden Seite werde ich diesen "Fragebogen", welcher ausschließlich für euch selbst sozusagen als näheres Hinterfragen vorhandener Symptome dient, einstellen. Solltet ihr mehrere der Symptome bei euch als gegeben sehen, halte ich einen Gang zum Arzt und das Ansprechen beim Arzt des Vertrauens hinsichtlich einer Lyme - Borreliose für ratsam. Auch wenn ihr bei eurem Arzt zunächst auf taube Ohren stoßen solltet, was nicht untypisch ist, bleibt dran und setzt alle Hebel in Bewegung. Ich möchte hier nochmals sagen, dass ich persönlich davon überzeugt bin, dass die Lyme - Borreliose heilbar ist. Ob mit oder ohne Hilfe der Schuldmediziner sei erstmal dahingestellt. Wichtig ist, zu erkennen, ob man an dieser Krankheit leidet oder nicht. Ich finde es einen großen Unterschied, ob ich von den Ärzten als MS - Patient Zeit meines Lebens abgestempelt werde und bis an mein Lebensende im bewegungsunfähig im Rollstuhl sitze oder aber ich die Diagnose Lyme - Borreliose annehme und versuche, die Symptome erfolgreich zu bekämpfen und somit ein unbeschwerteres Leben zu führen. Letztendlich müsst ihr aber für euch entscheiden, welcher Weg der Richtige für euch ist. 

Oftmals werden Fehldiagnosen gestellt, was wie schon mehrfach erwähnt daran liegt, dass die Symptome vielen anderen Krankheiten ähneln. 

 

Hierunter zählen folgende Diagnosen: 

 

- MS (multiple Sklerose)

- Fibromyalgie (Muskelschmerzen)

- Allgemeines Erschöpfungssyndrom (umgangssprachl. Burnout)

- Lupus

- ALS

- Stressbezogene Krankheiten

- Psychosomatische Störungen

- Rheumatische Erkrankungen

- Neurologische Muskelerkrankungen

Bereits an dem extrem langen Fragenkatalog werdet ihr das Ausmaß einer chronischen Lyme - Borreliose erkennen und der Satz "Borreliose tötet nicht, sie nimmt einem das Leben" ist in keinem Fall untertrieben. 

 

Ich selbst leide an 58 Symptomen der in der aufgeführten Fragenliste und ohne mich selbst bemitleiden zu wollen würde ich behaupten, dass es keine andere Krankheit gibt, die einem so das Leben zu Hölle machen kann wie die chronische Lyme - Borreliose. Warum? Weil man an dieser Krankheit nicht stirbt sondern der Körper nach und nach zerfällt und man bewegungslos das Leben an sich vorbeiziehen lassen muss. Weil es außer Opiaten keine Mittel gibt, um schmerztechnisch die vielen furchtbaren Symptome in den Griff zu bekommen. Entweder bist du stark genug und entwickelst eigene Strategien bei der Schmerzbewältigung, wie z.B. Selbsthypnose oder Meditation oder du gehst daran zugrunde. 

 

Ich persönlich hänge zu sehr am Leben und deshalb kämpfe ich gegen diese Krankheit und alles, was sie mit sich bringt. Nicht können, heißt für mich nicht wollen und trotz der vielen schmerzhaften Momente und limitierten Möglichkeit, mich zu bewegen, genieße ich mein Leben und versuche immer positiv nach vorne zu schauen. Nein ich beklage mich nicht oder bin wütend, dass diese Krankheit ausgerechnet mich erwischen musste. Ich bin dankbar, dass ich weiter leben darf. Ich habe so viel Liebe in mir drin und um mich herum, dass ich trotz aller widrigen Umstände, noch nicht gehen kann und gerne bleiben möchte. Also heißt es, Arschbacken zusammen kneifen und kämpfen.   

Quelle: -->www.ariplex.com/lyme/lymbleix/checklist

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