Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
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Gedichte

Alle Gedichte, die ich auf  meiner Webseite veröffentliche sind von mir selbst verfasst. Gern können Sie meine Gedichte verwenden, jedoch ist Vorraussetzung, dass Sie dies nur unter Verweis auf meinen vollständigen Namen tun, da es sich um mein geistiges Eigentum handelt. Vielen Dank

Mein Frühling

sonnengelb gehüllt in blütenweiß

behütet im wiesengrün

umschmeichelt vom ton in Erde

gestreichelt vom seidigen Wind

umschwärmt vom Silberstaub der Pusteblümchen

ein Traum in Meer aus grün

und unendlich geküsst von der Sonne 

Bäume

für mich

magische Lebewesen

einzigartig

unverrückbar

standhaft

stark

in sich selbst ruhend

zehren schweigend von der Stille

atmen das Licht der Sonne

genießen die Auszeit im Winter

und zeigen ihren Reichtum im Frühling

unbescheiden

leuchten sie

in saftigem Grün im Sommer

kleiden sich schrill und bunt im Herbst

und entblößen sich komplett im Winter

aber sie bleiben immer was sie sind

Bäume

einfach nur Bäume

 

 

Der Lichtstrahl

zwischen dem Dickicht

der Bäume

meine einzige Begegnung heute

er spendet mir Wärme

und zeigt mir den Weg

sanfte Besinnung

wie im Rausch

läd mich der Hauch

des Windes ein

zu bleiben

zu genießen

einfach nur zu sein

 

 

Ich liebe das bunte Blumenmeer

wild und unbeständig

rot gelb blau grün orange lila

keine Ordnung

Blumenchaos pur

aber genau das berührt mich

und macht mich glücklich

das ist Freiheit

wild durcheinander zu wehen

im Wind

mutig dazustehen

als weiße blüte neben schimmernden rot

nicht herauszuragen

mit langem Stengel

sondern so zart blühend

am Erdboden schimmern

genau das ist es

das Zusammenspiel

die Vielfalt

zwischen

groß und klein

blass und schillernd

das ist es

was mein Herz will und braucht

um zu blühen 

Wunderschöner Mohn

bist mir heute wieder begegnet

und hast mich angestrahlt

in deinem leuchtenden Kleid

in rot

hast mich verzaubert

wieder mal

stehst da inmitten von grün

so filigran

und doch so stark

lässt dich nicht beirren

dass soeben ein Blütenblatt

vom Winde verweht wurde

du schimmerst und leuchtest

dennoch stolz

denn du weißt

selbst wenn das letzte Blatt verweht

werde ich mich

an dich so wunderbar

roten glänzenden Farbklecks erinnern 

Mit Lichtgeschwindigkeit

bist du in mein Leben gestürzt

Hast die innersten Winkel ausgeleuchtet

und versucht

Etwas Rundes 

in meine Ecken zu zaubern

Es fühlte sich gut an

Anfangs

Bis du sagtest

du wüsstest alles von mir

Kann das sein?

Ich kenn mich selbst nicht mal

Meistens

Oft

Du sagst

Ich habe Angst

vor Allen und Allem

Das stimmt nicht

Ich habe nur Angst

vor Menschen

die behaupten

sie kennen mich

und mich dann fallen lassen

einfach so

ohne zu schauen

wohin

wie tief

mit welcher Geschwindigkeit

Gut zu wissen

dass du mich nicht kennst

denn 

die Menschen

die mich kennen

sehen mich

und tragen mich 

nur dann auf Händen

wenn sie sich sicher sind

mich nicht fallen zu lassen

Der Himmel über mir

so glücklich blau

geschmückt mit sanften Wölkchen

aufgeheitert durch Sonnenschein

Die gepuderte Landschaft

liegt still in meinem Blick

Eiskristalle schimmern

sich durch die Zuckerdecke

und zaubern

Sanftmut über die Berge

Diese wunder - weiße Welt

verzaubert mich

und schenkt mir das Größte

was ich fühlen kann

liebende Phantasie

und pulsierendes Leben 

Manchmal

weiß ich nicht

wohin

mit meinen Gedanken

mit mir selbst

Ich habe ein Zuhause

mein Körper hat mich aufgenommen

Ich habe ein Dach über meinem Geist

manchmal fühle ich mich ganz klein

mit meinem aufgeblähten Kopf

selbstzweifelnde Gedanken

rasen im Kreis

manipulieren mein Gleichgewicht

gestern noch reichte ich mir

irgendwie

heute will ich  mehr

Ich will zeigen

wer ich bin

was ich kann

Ich will endlich diese Angst besiegen

es könnte nicht ausreichen

einfach nur ich zu sein

Du sagst

ich sei korinthenverkackt

ich nenn es detailverliebt

du behauptest

ich sei selbstverliebt

ich nenn es gesunde Eigenliebe

du wirfst mir vor

mit meinen Vorzügen zu prahlen

dabei erzähle ich

Geschichten und Erlebnisse

aus meiner Welt

aus meiner kleinen Welt

was heißt es

wenn du ständig argumentierst

du hättest hinter meine Fassade geschaut

es gibt keine Fassade

mein Haus hat viele Fenster

da kann man hinein- und herausschauen

wenn man will

klar gibt es da viel zu sehen

und zu entdecken

wenn man will

vielleicht verbirgt sich hinter meinem Lächeln

Schmerz

vielleicht strahlen meine Bilder

weil alle Selbstzweifel

wegretuschiert wurden

und ja

vielleicht

reden meine Tiere

um ihre Ängste zu besiegen

Und nun?

Klar könnte ich an jedem Fenster

meine Kissen ausschütteln

und alles über die Köpfe kippen

wie im Märchen Frau Holle

aber mein Leben ist kein Märchen

wo es heißt

"und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute"

mein Leben ist Wirklichkeit

und es wird einmal enden

aber jetzt will ich

leben

lieben

glücklich sein

auch wenn es die Unwahrheit ist

Ich bin nicht perfekt

hatte ich auch nie vor zu sein

mir reicht es

dass mein Herz perfekt sitzt

und zwar dort

wo es hingehört

oberhalb des Bauchs

und nicht in den Kopf

Nein du verstehst mich nicht

siehst mich nicht

wie auch

du lebst in einer anderen Welt

in einer Welt

zu der ich keinen Zugang finde

deine Welt besteht aus vielen Schlüsseln

für Türen

zu Jedermann

aber was dir fehlt

der eine Schlüssel

der Schlüssel der mein Herz öffnet

Du sagst, es geht um was

dabei geht es um ein Auto

das verstehe ich nicht

es geht um was

darunter verstehe ich etwas Anderes

mein "was" ist die Welt

"was" bedeutet für mich

Liebe

Zuwendung

Achtsamkeit

Zuhören

Verständnis

für den Anderen bedingungslos da sein

nicht

weil es notwendig ist

nicht

weil ich krank bin

weil

ich es wert bin

Wir fliegen zum Mond

aber unseren Nachbarn kennen wir meist nicht

das ist irre.

Früher hieß es

"Ich schieß dich auf den Mond"

natürlich ohne Rückfahrkarte

Millionen Menschen ohne Obdach

auf der Erde

um die Ecke

und wir wollen Häuser bauen

dort oben in unendlicher Ferne

Armer schöner Mond

Wir waren Blumen

aus demselben Garten

mein Leben lang

stand ich  neben dir

wenn die Sonne schien

wenn es regnete

wenn es stürmte

und selbst im Winter

ruhten unsere Samen

nebeneinander

unter der Schneedecke

unsere Farben unterschiedlich

aber wir ergänzten uns

mal wurdest du gegossen

während ich fast vertrocknete

und umgekehrt

doch immer hat es gereicht

für uns Beide

wir nährten uns gegenseitig

weil wir es so wollten

weil wir es so kannten

nun ging es nicht mehr

und wir haben uns nicht mit Liebe gepflückt

sondern aus dem Boden gerissen

nun liegen sie da

die Blüten

und ich hoffe

die Wurzeln haben überlebt

Klatschmohn nennst du dich

welch unromantischer Name

Ich nenn dich rote Seidenblume

Keine schafft es

ihr Blütenkleid

so zerknittert und doch so schick

in Szene zu setzen

so sanft zu schwingen

Umgibst dich gern mit Korn und Gras

das steht dir besonders gut

Du stellst jedes Himmelblau in den Schatten

und selbst wenn es dunkel wird

kann ich dich sehen

dich in deinem leuchtenden Seidenkleid

Meine Zeit als Raupe ist abgelaufen

fertig sind sie meine Flügel

in schillernden Farben leuchten sie

Ich fliege an die schönsten Orte

zu den saftigsten Blüten und überall wo ich mich niederlasse

strecke ich meine Fühler

aus nach der großen weiten Welt

Ich kann nicht sehen

wie schön ich bin

aber das ist egal

Ich bin frei und kann fliegen

Das zählt

Ich brauche kein Schloss

nur ein Dach über den Kopf

so als Schutz

Ich brauche keinen Schmuck

und wenn doch

dann bastle ich mir aus Gänseblümchen einen Haarkranz

Ich brauche keine 100 paar Schuhe#

nur ein paar Leichte im Sommer

und ein paar Warme im Winter

Ich brauche keine Urkunde

nur als Nachweis, dass ich woran teilgenommen habe

Ich nehme teil am Leben

das zeichnet mich aus

Ich brauche keine Medaille

als Beweis

über etwas gesiegt zu haben

Ich bin mein Pokal

mein Leben

mein Glück

meine Liebe

meine Phantasie

Mehr brauche ich nicht

Du bist gegangen

der Zustand meines Herzens

tot und lebendig

innerhalb einer Sekunde

eben geweint

eben gelacht

Schmerz

Trauer

Freude

Hoffnung

alles zugleich

Tränen Tränen Tränen

und noch nicht ausgeweint

Wenn ich in den Himmel seh

frag ich mich

ob du wohl schon angekommen bist

und ob du auf der Wolke ruhst

die ich für die ausgesucht habe

Meine Welt steht noch immer still

und dennoch schreit alles in mir

Der ewige Weg durchs Tal

und vor mir der Berg und das Gefühl

ich schaffe es nicht

Ungeduldig warte ich

dass die Zeit vergeht

das die Zeit geht und meine Schmerzen mitnimmt

Ich will dass es Morgen wird und die Sonne wieder scheint

Ich will dass es aufhört zu regnen in mir drin

Ich will den Schatten nicht lieben

und unter dunklen Wolken stehen bleiben

Ich will dich anlächeln

wenn du zu mir herunterschaust

dir winken und zuzwinkern

Ich weiß ja

dass wir uns wiedersehen

das gibt mir zumindest Kraft

Aber es braucht Zeit

viel viel Zeit

Ich zog los

um nach der Hoffnung zu schauen

grün ist sie

sagt man

Ich bekam grün

in allen Variationen

grün für alle Hoffnung

und dann traf ich

auf Harmonie

lila ist sie

sagt man

Wisst ihr

wonach der Frühling schmeckt?

Er schmeckt nach Erdebeereis

nach Honig

nach warmer Luft

und schon ein bisschen

nach Sonnencreme

Wisst ihr

wie der Frühling klingt?

er klingt

nach Vogelgezwitscher

nach Blätterrauschen

nach Entengeschnatter

nach Bienengesumm

und immer nach Regenbogen

Mein Garten der Phantasie

wie sieht er aus?

Gänseblümchen soll er haben

kleine gelbe Sternchen

mit vielen weißen Blättern

für mich sind es Sonnen

die im grünen Gras

mit den Halmen und Blüten

um die Wette schwingen

nein, ich frag es nicht

liebt es mich

liebt es mich nicht

ich liebe es

dass wird reichen

Ich kann es nicht sehen

nur hören

den Meistersänger

das Rotkehlchen

trällert sein Liedchen

unaufhaltsam

Ich lausche und suche

breite meine Arme aus

wie grüne Zweige

in der Hoffnung

es findet mich

und setzt sich zu mir

um zu singen

nur für mich

Mein Leben einst ein leeres Blatt

matt, grau und farblos

bis ich begriff

dass alle Farben in mir drin sind

also fing ich an zu malen

gelbe Erdbeeren

blaue Äpfel

grüner Himmel

violette Sonne

meine Welt bekam Farbe

Farben die ich sah

nicht wie sie sein sollten

bunt und leuchtend musste sie sein

meine Welt

meine Sonne

muss nicht gelb sein

sie muss strahlen

das macht mich glücklich

 

Ich baue mir eine Brücke

eine Verbindung zwischen

meiner Welt und meinem Himmel

Ich verweile in meiner Welt

wenn sie mich einlädt

zum Lachen, Tanzen, Singen

einfach glücklich sein

Dankbar nehme ich jedes dieser Geschenke an

und wenn sie mich auslädt

ist sie da

meine Brücke

mein Weg

zu meinem Himmel

dort wo ich mich auf ein Wölkchen bette

träume und vergesse

und wenn es dunkel wird

zähle ich die Sterne

und dann zaubere ich daraus Blümchen

in bunten Farben

und wenn es wieder hell wird

nehme ich sie mit zurück

über meine Brücke

in meine Welt

Die vergange Blüte des Löwenzahns

es ist die Kinderstube der Pusteblume

unzählige kleine Samen in Form von

Sternchen, Blümchen, Vögelchen

Alles, was du darin siehst

Leichtigkeit, Feiheit, Frieden, Liebe

Es braucht keinen Sturm

ein Windhauch reicht

um alle Sternchen, alle Blümchen, alle Vögelchen

in die Welt zu pusten

um alle Wünsche zu verteilen

in alle Richtungen

Ich möchte Wind

JETZT

Liebe

sie ist nichts als die Liebe

sie fordert nicht

sie erwartet nicht

sie besitzt nicht

sie lässt sich nicht besitzen

sie verletzt nicht

Liebe

ist nichts anderes als sie selbst

wenn du imstande bist

die Liebe

als das was sie gemeint ist

zu fühlen

wenn du nichts tun musst

um geliebt zu werden

dann bist du ihr wirklich begegnet

und dann wirst du

nicht daran zweifeln

und auch nicht fragen

ob es sie wirklich gibt

die Liebe

 

Dunkle Wolken

tragen mich durch die Nacht

tragen mich fort

von hier

von mir

wo sonst helles Licht

selbst in Dunkelheit

ist Angst

Angst, mich zu verlieren

im Schmerz

mich zu ergeben

dieser Macht

ewiges Warten

dass es hell wird

mit dem Gefühl

der Hoffnung

da geht noch was

so groß meine Sehnsucht

nach Leben

nach Grenzenlosigkeit

nach Lachen

ich schau mir in die Augen

und hinter den Tränen

sehe ich immer noch das Flackern

diesen unbändigen Willen

und den Mut

still schreie ich mich an

steh auf!

Es ist keine Zeit

 für Bitterkeit

sei Königin in deinem Reich

sei dein Gott

sei dein Freund

lass dich nicht los

gib ihn endlich frei

den Schmerz

er tut dir nicht gut

er tut dir nur weh

und es tut ihm noch nicht mal leid

verliere dich nicht in ihm

er ist es nicht wert

dreh dich um

lass ihn einfach stehen

und lauf los

vielleicht wird es anders

vielleicht wird es besser

vielleicht wird es schöner

aber egal wo du landest

überall wird eine Hand sein

eine Hand die dich hält

eine Hand die dich begleitet

egal wohin

Leuchtend streckst du dich aus

deine Blütenblätter

schimmern im Schatten

umgibst mich

schmeichelst mir

mit deiner offenen Blüte

lädst mich ein

mich zu verzaubern

ziehst mich in deinen Bann

ich versinke gedankenverloren

in deiner Schönheit

und stell mir dich vor

als meine ganz eigene Sonne

Weinend liegst du in meinen Armen

flehst mich an

nicht aufzugeben

weiter zu kämpfen

du sagst

es ist zu früh

zu gehen

appelierst

an meine Verantwortung

dabei ist es gerade die

weshalb ich noch festhalte

der Schmerz

loszulassen

vom Leben

deiner Liebe

von mir

ist noch zu groß

deshalb bleibe ich

wenngleich mein Körper danach schreit

ihn endlich zu erlösen

meine Seele ist noch nicht bereit

so bleibe ich

erstmal

Ihr glaubt

ich sei stark

doch Stärke ist keine Kunst

es ist das Überdecken von Feigheit

den letzten Schritt zu tun

es ist nichts anderes

als eine Illusion

das zu sehen

was man sehen will

was man anderen zugesteht

zu sehen

Stärke

eine Projektion

meines Willens

euch das zu zeigen

was ihr ertragen könnt

 

Welch süßes Hütchen du trägst

leuchtest im dunkelsten Schatten

versteckst dich unter Tanne

und doch habe ich dich entdeckt

Ich knie vor dir nieder

so schön bist du

berauschst meine Sinne

dabei habe ich gar nicht genascht von dir

bringst mein Herz zum Hüpfen

ewig möcht ich verweilen

kann mich nicht trennen

von deinem Rot

dem Rot der Liebe

der Kraft

der unsagbaren Schönheit

Dieses spürbare Glück

dich gefunden zu haben

möchte es am liebsten festhalten

nein ich pflück dich nicht

denn das wäre dein Verderben

Ich komme morgen wieder

und vielleicht wartest du

mein Glück

auch morgen auf mich

Damals

als Pusten noch reichte

und Worte

dass alles gut wird wenn man heiratet

Damals

als ein Pflaster

die offene Wunde verschloss

Damals

als wir schrien

um getröstet zu werden

Heute

lachen wir

obwohl wir innerlich schreien

Heute

weinen wir nicht mehr

um zu zeigen

wie stark wir sind

weil wir Angst haben

in unseren Tränen zu ertrinken

Heute

flüchten wir uns in andere Welten

ohne zu begreifen

dass die Welt

unser Körper

unsere Seele

unser Geist ist

Ich bin mein Zuhause

meine beste Freundin

mein Dreh- und Angelpunkt

meine große Liebe

mein Zuhörer

mein Gönner

Das zu begreifen

macht es möglich

zu weinen

zu schreien

traurig

aber in erster Linie

glücklich zu sein

und zu lieben

und das

obwohl ich in einem Rollstuhl mit einer

Spaßbremse sitze 

Der Herbst spielt mit den Blättern

malt sie bunt und läd die Sonne ein

sie schimmernd in Szene zu setzen

farblich spiegeln sich sich glänzend in jenem Bächlein

und warten darauf

dass sich der Wind dazugesellt

und ihnen die Leichtigkeit gibt

sich zu lösen

und fortzufliegen

sich am Boden zu sammeln

dicht an dicht zu rascheln

einfach des Herbstes wegen

und während der Regen die Farben so langsam wegspült

kommt sie zur Ruh

die Natur in Wald und Flur

schlafend bietet sie Stille

und wartet darauf

dass Schnee und Kälte sie bedecken und schützen

um Luft zu holen

für den nächsten Frühling

Zeit auch für uns

durchzuatmen

bis zum nächsten Grün

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