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Zunächst möchte ich den Unterschied zwischen Diabetes Typ I und Typ II mal erklären. 

 

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die sich auf viele Bereiche des Körpers auswirkt. Je nach Art des Diabetes kann der Körper entweder kein Insulin produzieren (Typ 1) oder es nicht ausreichend nutzen (Typ 2)Insulin ist ein Hormon: ein chemischer Botenstoff, der über das Blut transportiert wird und wichtige Körperfunktionen reguliert. Ohne Insulin kann der Körper die aufgenommene Nahrung nicht verwerten.

 

Normalerweise produziert die Bauchspeicheldrüse das lebenswichtige Hormon und gibt es in das Blut ab. Dort sorgt es dafür, dass der durch Essen und Trinken aufgenommene Zucker in die Körperzellen transportiert und dort in Energie für den Körper umgewandelt wird. Ohne Insulin kann der Zucker im Blut nicht genutzt werden und sammelt sich dort an. Eine sehr hohe Zuckerkonzentration im Blut verursacht eine Reihe von Beschwerden.

 

Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen täglich Insulin spritzen, denn ihre Bauchspeicheldrüse produziert kein oder nur sehr wenig Insulin. Die Insulinbehandlung schützt vor zu starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels und Beschwerden durch Unter- und Überzuckerungen. Und sie soll Folgeerkrankungen, die durch zu hohen Blutzucker entstehen können, so gut wie möglich vermeiden helfen.

 

Etwa 340.000 Menschen in Deutschland haben einen Typ-1-Diabetes, darunter etwa 32.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre. Pro Jahr erkranken etwa 2 von 10.000 Kindern neu daran. Typ II Diabetiker gibt es in Deutschland 6,9 Mio, wobei das Erwerbsalter bei Frauen ca. bei 63 und bei Männern bei 61 liegt. 

 

Meist beginnt die Erkrankung des Typ I Diabetes in der Kindheit, der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter, nur selten bei älteren Menschen. Deshalb wird Typ-1-Diabetes auch juveniler (jugendlicher) Diabetes genannt.

 

Unbehandelt verursacht ein Typ-1-Diabetes rasch Probleme. Eine starke Überzuckerung löst die typischen Symptome wie häufiges Wasserlassen, Durst, Gewichtsabnahme und lähmende Müdigkeit aus. Diese Beschwerden lassen sich durch die Gabe von Insulin schnell lindern. Ein diabetisches Koma durch eine extreme Überzuckerung ist heute sehr selten. Vor der Entwicklung der Insulintherapie im Jahr 1922 war es eine unvermeidliche Krankheitsfolge und führte zum Tod. Menschen, die an Typ-1-Diabetes erkrankten, überlebten deshalb nicht lange.

 

 

Typ II 

 

Bereits an der Zahl der Erankungen Typ II Diabetes wird deutlich, dass es einen großen Unterschied bezüglich der Entstehung des Diabetes geben muss. Während man beim Typ I Diabetiker immer noch nicht sicher ist, welche Faktoren tatsächlich ursächlich sind, dass die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin mehr produziert, weiß man beim Typ II Diabetes, dass er oftmals die Lebensumstände, wie falsche Ernährung, zu wenig Bewegung oder genetische Ursachen hat. So kann man beispielsweise oft beobachten, dass übergewichtige Menschen mit einem diagnostizierten Diabetes Typ II nach enormer Gewichtsreduktion tatsächlich wieder gesund werden. Bei diesen Menschen reicht nämlich die Insulinproduktion normaler Weise völlig aus. Nur, wenn sich das Gewicht verdoppelt oder verdreifacht, ist nicht genügend vorhanden. 

 

Der Typ II Diabetes ist aber auch oft eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei welcher der Zuckerspiegel im Blut erhöht ist. Der Grund dafür ist eine Insulinresistenz. Bei dieser sprechen die Körperzellen schlechter auf Insulin an. Das Hormon hat eigentlich die Aufgabe, die Zuckermoleküle aus dem Blut in die Zellen weiterzuleiten. Bei einer Insulinresistenz gelingt das nur unzureichend – der Zucker staut sich in den Blutgefäßen an. Hier spielt die genetische Veranlagung eine große Rolle.

 

Alle Typ II Diabetiker mögen es mir nachsehen, dass ich mich auf meinen Seiten ausschließlich um den Typ I kümmere. Zum Einen, weil ich zum Typ II viel zu wenig weiß und sagen kann und zum Anderen bin ich selbst Typ I und mein Hauptanliegen ist es, junge Menschen zu informieren und bezüglicher Spätfolgen zu sensibilisieren. 

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