Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, sondern unsere Gedanken www.susannewitzig.com
    Es sind nicht     unsere Füße,     die uns bewegen,     sondern unsere Gedanken      www.susannewitzig.com

Ein Blog??? Wozu das denn? Muss das sein? 

Nein, muss nicht unbedingt sein, Aber ich mach es trotzdem. Lange hab ich überlegt, mich auf so einen regelmäßigen Blog einzulassen. Die Fragen, die damit verbunden sind, schwirren einfach immer wieder in meinem Kopf herum. Zeige ich nicht zu viel von meiner Privatsphäre? Gebe ich nicht zu viel von meinem Innersten preis? Und die große Frage, interessiert es überhaupt Jemanden, was ich so mache und wie ich die Dinge sehe.?

 

Alles, was ich weiß ist, dass ich gerne schreibe und dass ich mit meiner Seite euch da draußen zeigen möchte, dass ein Leben trotz schwerer Krankheit möglich ist. Dass ich auf unverbissene und humorvolle Art zeige, was so ein Leben im Rolli mit sich bringt. Ich will zeigen, dass es sich immer lohnt, dran zu bleiben und nicht einfach aufzugeben, wenn es mal nicht gleich so läuft, wie man es sich vorstellt. Klar weiß auch ich, dass das Leben nicht immer ein Ponyhof ist und auch von diesem Leben werde ich schreiben aber die Grundeinstellung bleibt, nämlich dem Leben positiv gegenüberzustehen.

   

Ich möchte meine positive Energie an euch weitergeben und euch Mut machen. Wie erreiche ich das? Vermutlich nicht, indem ich mich verkrieche und alle meine positiven Gedanken, Worte, Bilder, Ideen...für mich behalte...ein großes Stück Offenheit gehört dann wohl dazu.  

 

Meine Seite dient in allererster Hinsicht auch mir. Ich erfahre viel positives Feedback und es führt zu einem Austausch mit euch da draußen. Mein Leben beschränkt sich inzwischen im Wesentlichen auf meine 4 Wände zuhause und auch wenn ich ein lebenslustiger Mensch bin, dennoch spüre auch ich, dass ich mich lieber oft aus der Öffentlichkeit zurückziehen möchte. Mit so einer körperlichen Behinderung, wie ich sie inzwischen habe, hast du keine 20 Freunde, die immer alles verstehen und für dich da sind. Das sind maximal 2 -3 Menschen und da kann ich mich glücklich schätzen. Auch wenn die Menschen da draußen helfen möchten, die Unsicherheit ist da und das spüre ich. Das ist auch völlig ok aber ich will es nicht dauernd mitkriegen. Ich möchte nicht ständig fragen müssen, ob der Verkäufer vielleicht die Rampe für mich aufstellen kann, damit ich in ein Geschäft reinkomme. Ich möchte mich nicht ständig erklären müssen, weshalb ich einen Kinderteller in einem Restaurant bestelle oder immer und überall die Extrawurst sein. Das war ich früher auch nicht und das ist etwas, was ich nie lernen werde. Damit klarzukommen, durch meine Behinderung Aufmerksamkeit zu erlangen und ständig um Hilfe fragen zu müssen. Inzwischen brauche ich für fast alles Hilfe und da, wo es überhaupt nicht anders geht, bin ich gern bereit, an mir zu arbeiten und Hilfe zu erfragen und anzunehmen aber wenn ich da draußen bin, nimmt es leider ein Maß an, welches ich nicht händeln kann. Jedenfalls momentan noch nicht, war ich es doch bisher in meinem Leben, die immer anderen geholfen hat und zuletzt an sich selbst dachte. Dieses Hilfe annehmen und an sich selbst denken, ist ein Prozess für mich, der mit Auftreten meiner Krankheit begann und er wird mich wohl bis an mein Lebensende begleiten.     

 

Aber was ich will ist, gebraucht zu werden - trotz Behinderung. Dieses Gefühl hört ja nicht einfach bei Krankheit auf, sondern es ist ein Gefühl, was zu mir gehört und auch immer ein Stück weit zu mir gehören soll. Ich möchte es niemals verlieren, denn ich möchte nicht verrohen, nur weil ich körperlich limitiert bin. Und wenn ich körperlich nicht mehr viel tauge, dann versuche ich es auf der geistigen Ebene. Indem ich euch zeige, hier bin ich und ich habe immer noch ganz viel mitzuteilen. Vielleicht mag das Einigen zu viel sein aber da habe ich inzwischen gelernt, ich werde es nicht allen Recht machen aber ich habe die Möglichkeit, es mir Recht zu machen.

 

Meine Seite, das bin ich und hier zeige ich mich komplett als Mensch mit allen Höhen und Tiefen, angezogen und nackig, lustig und traurig...Es ist meine Art zu sagen "Hey ich bin noch da."              

 

Was gibt´s hier Schönes?

 

Hey, es klingt wahrscheinlich bescheuert, aber ich habe noch kein richtige Ahnung. Ich lasse es einfach auf mich zukommen. Also gedacht habe ich es mir so: Wenn ich Muse und Zeit habe und es vor allem meine Gesundheit auch zulässt, werde ich hier meine täglichen oder zweitäglichen oder dreitäglichen oder auch wöchentlichen Gedanken niederschreiben und euch vollsülzen, bis ihr mich nicht mehr ertragen könnt. 

 

Was ich hier schreiben werde, sind meine Gedanken, die mich bewegen oder Dinge, die mir wichtig sind, zu euch zu bringen. Bestimmt werde ich nicht immer eurer Meinung sein und der ein oder andere wird denken, boh die ist ja völlig auf dem Holzweg und möchte mir unbedingt helfen, auf den richtigen Weg zu kommen. Hey das wäre natürlich absolut grandios, wenn ich solchen Aktionismus in euch wecke aber ihr müsst euch weder um mich sorgen, noch müsst ihr mich auf den "richtigen" Weg bringen. Den gibt es meiner Meinung nach nämlich überhaupt nicht. Alles, was ich erlebe, ertrage, erleide, erkämpfe, erstreite...ist MEIN Weg und egal, ob er für euch richtig erscheint oder falsch. Darauf kommt es mir wirklich nicht an. Mir geht es einfach nur darum, meine Gedanken hier zu äußern und niederzuschreiben. Falls ihr das Gefühl habt, irgendwas ähnelt eurem Leben zu 100 %, dann ist das reiner Zufall und jeglichen Zusammenhang mit eurer Person könnt ihr ausschließen. 

 

Gerne könnt ihr mir aber Emails an die angegebenen Email-Adresse schreiben. Sofern es mir möglich ist, werde ich euch gerne antworten. Aber denkt dran, das Leben ist kein Ponyhof! Ich vertrage im Übrigen ganz gut Kritik aber nur, wenn sie konstruktiv ist und nicht unterhalb meiner Gürtellinie geht. In diesem Zusammenhang erwähne ich vorsichts halber, dass ich im April heiraten werde, was heißt, dass ich mit meinem Lieblingsmenschen mega glücklich bin und es keinen Sinne macht, mir Heiratsanträge zu schicken. Auch bin ich mit meinen vier Samtpfötchen völlig ausgelastet und möchte kein weiteres armes Kätzchen adoptieren. Ansonsten bin ich für alles Schöne gern zu haben und ich mag Kreativität. 

 

So nun genug zum Vorwort ----> Auf gehts....

 

 

 

 

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